Ostern steht vor der Tür und damit auch der stille (Kar)Freitag vorab, der so manchen von uns vor die schwere Entscheidung stellt, welche Abbiegung man an diesem Abend nehmen soll. Eine Möglichkeit wäre die Fahrt in die Astra Stube, wo sich die Damen von La Luz aus Seattle einfinden, und uns mit ihrem leicht widersprüchlichen Werk erfreuen werden: Es treffen dunkle, teils morbide, Texte auf mehrstimmigen Gesang, ummantelt von einem fröhlichen Surf-Punk, der ab und an mal von der Hauptstraße abkommt und die dunklen, kleinen Gassen Dream Pop und Shoegaze ausleuchtet. Hier gibt es das Video zu “Big Big Blood“.
Wie passend: “La Luz” ist spanisch und bedeutet “Licht”. Hätten wir diese Kurve also auch bekommen. Ein wenig klingt all das, als hätte da jemand ungefragt den Soundtrack zum nächsten Tarantino aufgenommen. Als Orientierungspunkte geben wir noch ein bisschen 60s, Phil Spector, Mazzy Star und die Dum Dum Girls ins Navi ein und empfehlen, sich das mal anzusehen und zu hören. Am 18. April, in der Astra Stube. (nsc)
