Das ist doch? Genau der. Der Kerl, der damals mit Mähne und Trompete sein “I Wonder Why” trällerte. Damals, 1991, und das weltweit. Aber so wirklich weiter ging es nicht für Curtis Stigers. Und gleichzeitig doch und offensichtlich genau richtig. Denn der gute Mann hat sich zu einem beachtlichen Jazz-Sänger gemausert, der 2010 den Jazz Echo gewann und der vielleicht sogar Historisches geleistet hat …
“Als ich meine ersten Jazzplatten aufnahm und darauf auch Songs von Elvis Costello und den Kinks interpretierte, reagierten die Leute geschockt. Aber heute scheint das fast schon en vogue zu sein. Ich glaube, ich war einer derer, die in dieser Hinsicht für andere Jazzsänger den Weg bereitet haben.”
Ende April erschien “Hooray For Love” und wieder covert Curtis Stigers. George Gershwin zum Beispiel. Aber auch “Valentine’s Day” von Steve Earle. Und das klingt hier ziemlich stark. Und vieles andere auch, wie auch der swingende Titeltrack (aus der Feder von Curtis Stiger) Spaß macht:
Am 24. September ist Curtis Stigers im Mojo Club. Inklusive “Hooray …” und vermutlich auch inklusive “I Wonder Why“. Ehrlich. (mf)
