Tellavision statt Television: Vergesst die ganzen Serien, die auf Netflix auf euch warten, die sind morgen auch noch da. Stattdessen wäre ein Besuch der Hörbar durchaus angebracht. Denn dort geben sich am 10. Juni im Rahmen des blurred edges-Festivals Tellavision und Marq Lativ die Ehre.
Beide Künstler eint, dass sie mit der eh schwammigen Grenzen zwischen E- und U-Musik spielen. Zu sperrig, um wirklich Mainstream zu sein; zu eingängig und gefühlvoll, um nicht doch das ein oder andere Herz zu erobern – so lässt sich wohl die Musik beschreiben, die man sonst nur schwer in Schubladen stopfen kann.
Post-Pop, Avantgarde-Spielerein, Loop-Folk – wer sich von diesen Buzzwords nicht abschrecken lässt, wird einen schönen Abend in der Hörbar erleben können.