Es war im Oktober 2010. Against Me! spielten im Logo, Findus machten den Support und alles schien einmalig zu sein. Denn für Läden wie das Logo war die Band viel zu klein. Doch dann machte die Karriere der Band einen Knick. Nach unten. Nach “New Wave” konnte auch “White Crosses” nicht mehr so begeistern, aus DER Band wurde eine Band.
Doch dann kam 2014, dann kam “Transgender Dysphoria Blues” und die Gaesteliste schrieb dazu: “Diese Band rockt wieder, Against Me! geben wieder Gas und zeigen einen Biss, den man lange vermisst hat. Ach was, an den man nach zwei lediglich soliden, weil zu sanften Platten, gar nicht mehr geglaubt hat. Umso schöner, dass die inzwischen mit neuem Personal bestückte Band – aktuell spielt Inge Johansson von Refused Bass, Atom Willard, der unter anderem bei The Offspring, Social Distortion und Danko Jones war, hockt am Schlagzeug – wieder an die alten Meisterwerke anknüpft und mit “Transgender Dysphoria Blues” ein tatsächlich ausfallfreies Album abliefert.”
Inge und Atom sind immer noch dabei und die Band scheint wieder Bock zu haben. Nach der Tour zum Album gibt es in Kürze schon die nächste Rutsche. Und die führt die Band – genau! – zurück ins Logo. In das kleine, heiße, geile Logo. “Sind die so klein?” fragen die einen. “So muss das sein!” sagen die anderen. Und der Reim war Zufall. (mf)
PS: Doch als ob das nicht reicht, haben Against Me! auch noch ein neues Live-Album gemacht. Am 4. September erscheint “23 Live Sex Acts”, “True Trans Soul Rebel” klingt auf dem Album so: