John Grant – sackcooler Typ und nicht nur weil er Amerikaner ist, der ziemlich viel Zeit in Island verbringt. Er studierte Deutsch und Russisch und hat mal in Heidelberg gelebt – auf welcher Sprache die Ansagen am 25. November im Uebel & Gefährlich gemacht werden, kann man also schon mal vermuten. Und Ansagen, die macht er!
Grants Konzerte sind außerordentlich unterhaltsam und seine persönlichen und vor allem direkten Songtexte tragen einiges dazu bei. 2011 trat er das erste mal beim Iceland Airwaves in Reykjavik auf, wo er sein erstes Album “Queen of Denmark” in der Harpa präsentierte und ein begeistertes Publikum hinterließ. Das zweite Album “Pale Green Ghosts” mit dem absoluten Hit “GMF” wurde dann auch in Island aufgenommen, nebenbei hat er ísgeir Traustis Texte ins Englische übersetzt und mittlerweile scheint Grant Stammgast beim Airwaves zu sein. In Deutschland hat er bisher vor allem das Publikum des Haldern Pop Festival verzaubert. Im Herbst ist Grant dann endlich auch mal in Hamburg.
Zur Vorbereitung sei das live-Album “John Grant and the BBC Philharmonic Orchestra” wärmstens empfohlen und natürlich auch der Neuling “Grey Tickles, Black Pressure“. Grant ist definitiv einer der großen Highlights in diesem Konzertherbst und verglichen zum Airwaves ist das Uebel & Gefährlich auch eine geradezu gemütliche Location. Wer weiß, wie lange das noch so bleibt… Pflichttermin! (eh)
