Tame ImpalaKaum einer ist im letzten Jahr dran vorbeigekommen: Das neue Album „Currents“ der australischen Psych-Popper von Tame Impala schlug ein wie eine Bombe und fand sich zurecht in unzähligen Jahresbestenlisten wieder – auch wenn der Pop nun stärker betont wird als auf den vorherigen Langspielern. Der Abschliff der ursprünglich noch vorhandenen Ecken und Kanten rundet das Gesamtbild buchstäblich ab und steht der Band ganz hervorragend zu Gesicht.

So versprechen die neuen Songs mit ihrem butterweichen Groove, dass der Sommer niemals enden wird. Und falls doch, dann geben wir dem Album eben noch einen Durchlauf. Und noch einen. „Currents“ zeigt auch dem letzten Zweifler, dass Tame Impala nun endgültig in der obersten Liga des psychedelischen Pop mitmischen – hallo Animal Collective, hallo Flaming Lips!

Auch live sind die Jungs unbedingt eine Erfahrung wert und dabei halb so zahm wie es der Bandname vermuten lässt. Nur selten sieht man noch so viele strahlende Gesichter wie auf einem Tame ImpalaKonzert. Wie gut, dass in Hamburg bald die Möglichkeit dazu besteht: Im Mehr! Theater am Großmarkt werden sie am 7. Februar ihr Gastspiel geben. Besser kann man einen Wintersonntag wohl kaum verbringen. (dar)

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