Yak_CommunityPromotionWenn du die richtig geilen, lauten Dreckig-Bands nicht auf dem Festival selbst erlebst, sondern am Morgen danach von der Mitfahrerin serviert bekommst weil die Nutella alle ist. So geschehen mit: Yak. Nennen wir besagtes Zeitfenster also großzügig noch den “Morgen” und bekennen uns dazu, die drei  Briten auf dem Foto ein bisschen als schläfrig unterschätzt zu haben neulich auf dem Bild im Stadtmagazin. Wahrscheinlich wäre “brachial” die deutlich bessere Koordinate gewesen aber sieht man den beiden Sidekicks um Oli Burslem auch nicht wirklich an.

Unter freiem Himmel zwischen den Bühnen jedenfalls würde ich der Versuchung erliegen, den Yak-Slot mal ganz penetrant mit mindestens 19er-Schraubenschlüsseln auf Bauzaungittern zu begleiten. Heftig immer drauf auf die ganzen kleinen Roststellen. Weil Yak eben genau so klingen, dass solcherlei Gelöt Dringlichkeit hätte. Zäune zu Pflugscharen aber vorher bitte noch den Kronkorken daran abknibbeln. Sagt Burslem doch selbst: “I was trying to make it a slightly schizophrenic record (…)”.  Ist. Ihm. Gelungen. “Alas Salvation” heißt das Album dazu, “Harbour The Feeling” darauf passt sowieso besser nach Hamburg als der meiste andere Krach. Wer eine Schublade benötigt schaut mal unter dem Garagentor nach bröckelndem Fundament. Zu sehen gibt es die Show schon am 1. Juni im Molotow. Lasst die Türen heil, danke. (kel)

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