Ich muss gestehen, dass ich generell ziemlich skeptisch bin, was Cover-Bands betrifft. Auch, wenn ich von diesen noch keinen einzigen Akkord gehört habe, assoziiere ich sie sofort mit Schlager, Ballermann und Vollsuff. Zwei dieser drei Assoziationen sind bei mir negativ behaftet. Bei Transmission aus England hat mein Schubladendenken jedoch gestockt, wie sonst nur eine IKEA-Schublade nach spätestens zwei Monaten. Hierfür gab es zwei primäre Gründe:

Erstens covern Transmission keine Chart- oder Schlagerhits, sondern zollen einer der größten Bands aller Zeiten Tribut (Anmerkung: Wer bei dem Bandnamen Transmission noch nicht geblickt hat, dass es sich um eine Joy Division Cover-Band handelt, der braucht nicht mehr weiterzulesen). Zweitens erinnern sie tatsächlich sehr stark an das Original, wobei eigentlich nur die Vocals erkennen lassen, dass es sich nicht um Ian Curtis handelt.

Am 31.August kommen Transmission mit ihrer Show “The Sound Of Joy Division” in den Monkey’s Music Club Altona. Ich freue mich bereits sehr darauf, Joy Division so nah zu kommen, wie es sonst nur bei einem New Order-Konzert oder auf der DVD von Anton Corbijns “Control” möglich ist. Hoffentlich erhängt sich am Ende des Abends niemand. (hw)

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