Ihr Vater ist Jazz-Pianist, die Mutter Chanson Sängerin mit eigener Gala-Band. Was will man da erwarten? Eben. Schon im Alter von zwölf Jahren schrieb Vivie Ann erste eigene Songs. Und hat bis heute damit nicht aufgehört. Vivie Ann, Musik in den Genen, Musikerin aus Überzeugung. Und jetzt auch stolze Besitzerin einer eigenen Platte. Im September erschien “Flowers & Tigers”, die Künstlerin selbst darüber:
“Das Album ist mir sehr ähnlich. Es ist mal laut, mal leise, mal kantig, mal glatt, mal kratzig, mal weich. Ich war schon immer ein melancholischer, aber fröhlicher und hoffnungsvoller Mensch. Diese Symbiosen und Dynamiken finden sich auch in meinen Songs wieder: Das Album besteht aus Geschichten, die von ausweglosen Situationen erzählen. Meistens nehmen sie aber ein gutes Ende, da die Hoffnung, das Bauchgefühl und der Mut über die Angst und die Vernunft siegen.”
Elf englischsprachige Songs sind auf dem Album (“Ich kann mich damit viel besser ausdrücken und finde diese Sprache viel weicher und bildhafter“) und ganz schön viele davon sind ganz schön schön. Zum Beispiel dieser:
Bereits im September spielte Vivie Ann in der Prinzenbar. Am 14. Oktober gibt’s die nächste Möglichkeit, dann spielt sie im Savage Club, danach am 2. Dezember in der Lausch Lounge. Fleißig also. Oder: Musikerin aus Überzeugung. (ptk)
