Ween haben seit über zehn Jahren kein neues Album gemacht. Eigentlich. Dean Ween nämlich hat seine komplette Band hier am Start, nur heißt das Ganze The Dean Ween Group. Jetzt gibt es das zweite Album und das ist schlicht super. Denn wenn man ein Album nicht hören kann, ohne immer und zu jeder Zeit irgendeine Reaktion zu zeigen, dann ist es mindestens ein besonderes Album, ein Album, das berührt und einen beschäftigt. Und wenn diese Reaktionen ausnahmslos mindestens gut und meistens besser sind, dann ist es eben super. Faktisch super, bewiesen, keine Diskussion.

Elf Lieder sind auf “Rock 2”. Und jeder löst etwas aus, keiner lässt einen kalt. Macht glücklich, bringt dich zum Lachen, Tanzen, Feiern, sorgt für große Ohren, überrascht, verwirrt – begeistert. Ganz gleich ob The Dean Ween Group mal sanften (“Don’t Let The Moon Catch You Crying”) oder eher fuzzigen Indirock (“Waste Station 9”) zocken, ob sie den Funk feiern (“Someone Greased The Fatman”) oder Indie und Funk zu einer stampfenden Masse vereinen (“Showstopper).

Obendrauf gibt es Beswingtes wie “The Ritz Carlton” und Schrofferes wie “Yellow Pontiac”, gechillten Country (“Pussy On My Pillow”), instrumentalen Classic Rock (“This Heart Of Palm”) und mit “Fingerbangin” sogar lässigen Pulp Fiction-Sytle. Und das alles funktioniert und seiner Vielfalt auch in einer Reihe, auf einem Album. Einem Album, das berührt und das einfach – super ist. Fakt! (mf)

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