Natürlich ist diese Konstellation keine Überraschung. Und auch das im Dezember erschienene gemeinsame Album „A Lovely Life To Live“ nicht. Dafür haben Jools Holland und Marc Almond schon zu oft seit 2006 gemeinsam Bühnen und Bretter geteilt. Was „A Lovely Life To Live“ allerdings ausmacht ist der liebliche Umstand, dass hier ganze vierzehn Lieder verschiedenster Epochen und Leidensdrücke sehr wohlfeil aus der Zeit zu fallen scheinen.

Vor lauter unbeschwerter Liebesmühen, Edith Piafs “Hymne À L’amour”, Rhythmus & Blues, neu erfundenen Klassikern wie „Tainted Love“ und den marschierenden Saints scheinen die Kalenderblätter nur so durch die Jahreszeiten, Genres und Arrangements  zu fliegen. Trotzdem klingt das alles am Ende wie aus einem verdammten Guss. Wie aus dem Ärmelkanal geschüttelt oder manchmal auch wie dem dichten Londoner Nebel entrissen. Jools Holland & Marc Almond: 17. März | Fabrik (kel)

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