„Destination“ ist vielleicht nicht der Flaschenöffner, den man sich von einem in die legendären Jahre gekommenen Album vorstellt. Selbst wenn es 1989 erschienen ist, The Church auf australischem Verständnis von New Wave, Psychedelia und Punk gründeten, die überproduzierte Phase hinter sich hatten und nebenbei noch ein kleines bisschen nach Midnight Oil dufteten.

„Starfish“ ließ sich also Zeit mit einem eher sperrigen, schleppenden Auftakt, kam dann zugegeben schnell mit dem bis heute begehrenswerten „Under The Milky Way“ um die runde Ecke und nahm im vierten Track „Lost“ schon ganz vage Bilder einer späteren TV-Serie vorweg: „Sometimes I’m wondering under prehistoric skies. I feel it’s all beginning right before my eyes“.

Wechseln wir kurz die Perspektive und lassen Gitarrist Peter Koppes zu Wort kommen: „Musik ist wie ein innerer Weltraum und wir sind die Astronauten“ – kann man mal so gleiten lassen. Und beim Anhören der insgesamt zehn Lieder von „Starfish“ feststellen, dass diese tatsächlich eine ziemlich frappierende Zeitlosigkeit eint. The Church : 4. September | Nochtspeicher | concert-news präsentiert. (kel)

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