Cetcé: Revolution im All.

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Cetcé war einst der Sänger von Irie Révoltés und mit ihnen bis zur Auflösung 2017 übertrieben erfolgreich. Inzwischen macht der gute Mann alleine weiter, sein Solo-Album steht in den Startlöchern, im Winter gibt es die dazu passende Tour.

“Trojanisches Pferd” heißt das Album, das am 5. Juli erscheint. Nach unter anderem “Unerreichbar“, “Falscher Hund” und “sitz’N’stehn” gibt es nun einen weiteren Song daraus zu hören: “Flüchtlinge im All“, eine Nummer, die sich unter anderem mit den Themen Plastik und der Verunreinigung der Meere beschäftigt. Cetcé: “Es ist wirklich erschreckend zu sehen, wie das Thema Plastik und die Folgen für unsere Umwelt direkt vor unserer Haustür zu sehen sind. Das ist weit weg von Bildern die man nur aus dem Internet kennt. […] Das Flüchtlingsthema ist seit Jahren in den Medien. Wie wir mit bedürftigen Menschen umgehen ist ekelhaft. Das Ding ist – so wie wir gerade mit unserem Planeten umgehen, werden wir irgendwann alle zu Bedürftigen, die sich einen neuen Planeten suchen müssen. So werden wir alle zu Flüchtlingen im All.

Zum Album selbst sagt er: “Alle Songs kommen mit einem positiven Gefühl in deinen Kopf – und erst beim zweiten Hören merkst du dann vielleicht: ah, da ist ja was, etwas das mich persönlich berührt, wo ich mich selbst wiedererkenne und einen Spiegel habe, in dem ich mich verändern kann. Meine Songs sind Trojanische Pferde, die ihre Wirkung auch dann noch entfalten, wenn der Song längst vorbei ist.

Am 2. Dezember spielt Cetcé im Knust und wird mit unter anderem zwei Drummern und bei aller Ernsthaftigkeit seiner Inhalte die Leute zum Bewegen bringen. Hat er zumindest vor: “Die Bucket-Rhythmen sind meine Gedanken, die nie aufhören und jeden Song wie ein Herzfrequenz vorantreiben. Alle Musiker sind beweglich, kommen nach vorn, gehen dann wieder nach hinten – das Energie-Level ist extrem hoch.

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