3 Fragen an: Exclusive

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Neulich bei uns. Wir zitieren Exclusive: “Wir wollen Impulse zur ästhetischen Weiterentwicklung der deutschsprachigen Musik setzen.” Die Münchner nennen ihren Stil dann direkt mal Post-Pop Soundsystem. Und wir so: “Klingt jetzt alles, sind wir ehrlich, so semi-sympathisch. Aber, ebenso ehrlich, vielleicht ist das ja alles nur Marketing Bla Bla.” Aber gleichzeitig gefällt das, was sie machen. Finden wir gut, wir präsentieren euch die Show m 27. September in der Molotow Sky Bar. Und weil wir ja auch obendrauf noch voll investigativ sind, haben wir bei Exclusive einfach mal nachgefragt.

[1] Zitate wie “Wir wollen Impulse zur ästhetischen Weiterentwicklung der deutschsprachigen Musik setzen.”, mit “Post-Pop Soundsystem” ein “eigenes” Genre und dazu ein durchaus selbstbewusster Bandname. Könnt ihr verstehen, bzw. war es vielleicht sogar Absicht, dass euch die Leute erstmal doof finden, bevor sie überhaupt was von euch gehört haben?
Unser Bandname ist rein zufällig schon vor 11 Jahren entstanden als wir noch ein Schülerband waren. Damals stand auf einem T Shirt „The World´s Exclusive“ woraus dann später einfach nur noch Exclusive wurde. Wir waren Jungs und brauchten einen Bandnamen! Hinter dem Namen steckt also kein egoistischer Hintergedanken, aber das wurde wir schon oft gefragt und dann muss ich immer auf die Geschichte dahinter verweisen. Letztendlich haben wir auch schon mal überlegt uns umzubenennen, aber haben dann gesagt, dass das die Leute nur verwirren würde. Dasselbe gilt für die genannte Zeile: wir stecken uns vor einem Album immer kleinere Ziele für uns selber und orientieren uns im Prozess daran. Das will in diesem Fall heißen, dass wir den Anspruch haben, uns immer weiterzuentwickeln, auch anders zu klingen und nicht an einem erfolgreichen Sound festhalten wollen.

[2] Wann wurde aus der Band von ein paar Kumpels, die zusammen in die Schule gegangen sind, eine ernsthafte Band mit ernsthaften Absichten und Zielen?
Drei von uns sind auf das selbe Gymnasium damals gegangen, Markus und Christian waren auch auf dem selben Gymnasium. Sprich wir sind eigentlich als Schülerband entstanden. Seitdem wir deutsch singen (2012) haben wir angefangen das Ganze professioneller anzugehen. 2012 war für uns der Startschuss mit einem Label, erstem Album und Tour.

[3] Stichwort Absichten und Ziele: Was sind außer “Impulsen zur ästhetischen Weiterentwicklung der deutschsprachigen Musik” denn eure Ziele, musikalisch, live, überhaupt?
Unser großes Ziel für die nächsten Jahre ist in kürzerer Zeit deutlich mehr Musik zu produzieren. Wir haben uns bis lang zwischen den Alben relativ viel Zeit gelassen, was z.B auch dazu geführt hat, dass wir manchmal Songs zu oft umgeschrieben und überdacht haben. Wir wollen einfach mehr Musik herausbringen und produzieren. Ein zweites großes Ziel wäre, dass wir uns live wieder mehr etablieren, z.B wieder eine Festivaltour spielen.

Interview: Mathias Frank

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