Neues  Jahr, neues Glück. Nächste Runde, frische Musik. Aber ehe 2020 in die Vollen geht, blicken wir zurück:

*** 25 Jahre Startracks (13.12., Molotow) 5 Bands, ein Abend, abwechselnd in der Skybar und im Club. Bedroom Eyes auf seine jugendliche Art ziemlich verspielt, eine Mischung aus Stars und Belle & Sebastian mit einer Prise Jens Lekman? Jedenfalls das beste T-Shirt von allen (“Bitter Swede”). Überraschend war die Änderung der Abfolge: erst Kristofer Åström, dann Tiger Lou. Gute Idee, denn letztere waren eh die wahren Headliner und Åström zwar schön aber etwas ermüdend langsam. Rasmus Kellerman und Band haben dann ein ca. 50-minütes Best-of ihrer Karriere abgeliefert und obwohl “Horatio” schmerzlich fehlte und das Publikum noch weitere 50 Minuten gekonnt hätte, war es einfach schön, Tiger Lou mal wieder live zu sehen. Passiert viel zu selten! (eh)

*** Thees Uhlmann (17.12., Große Freiheit) Warum er erst nach seiner Band auf die Bühne kam, muss man nicht verstehen, der Rest aber: großartig! Songs von Tomte und den Hosen, herrliche Geschichten über RTL Nord, Neven Subotic, Die Toten Hosen in Liverpool und seine Tochter, ein alles zerfickender Deutschrap-Diss und so viele Becker-Fäuste wie Schweißtropfen in der Jeansjacke. Kurz: Rock N Roll! (mf) *** Feine Sahne Fischfilet (22.12., Sporthalle) Abschluss geht nicht besser: Über zwei Stunden Punkrock in seiner reinsten Form, hoch politisch, herrlich versoffen, komplett intelligent, menschlich, Eskalation. Keine weiteren Fragen. (mf)

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