New Years Day. Punkt.

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Okay, bisschen plump heute über eine Band zu reden, die New Years Day heißt. Aber andersrum: morgen wäre noch plumper. Also: ab dafür. Und obendrauf macht die Band einfach tierisch viel Spaß. Im April erschien das Album “Unbreakable” mit Songs wie “Skeletons” und “Shut Up” und “Come For Me“. Kurz zusammengefasst: Moderner Metal mit etwas Core, gemischt mit Gothic und ordentlicher Poppigkeit, am Ende weder verkopft noch kompliziert, sondern einfach: einfach und direkt.

Es ist das das vierte Album von New Years Day, die sich 2005 gründeten und seit dem zwölf Gitarristen, fünf Bassisten und acht Schlagzeuger in ihren Reihen begrüßen durften. Einzig und alleine immer dabei: Sängerin und Hauptsongwriterin Ash Costello. Die ist jetzt aber überzeugt und sagt: “New Years Day haben erst jetzt, nach fast 15 Jahren, endlich ihre Bestimmung und wirklich funktionierende Konstellation gefunden.” Unter anderem dabei: der ehemalige Static X-Bassist Frankie Sil.

Gefunden haben sie inzwischen auch ihren Stil: Metal UND Pop. Entstanden ist er wohl während der Aufnahmen zu ihrer “Diary Of A Creep”-EP, auf der New Years Day Songs von Pantera und Linkin Park, aber auch von New Order, Garbage und No Doubt coverten. Dazu Costello: “Es war der Moment, in dem ich erkannte, welche Bestimmung diese Band eigentlich besitzt. Und zwar, dass poppigste Metal-Album aller Zeiten zu schreiben. Auch schreibe ich mittlerweile nur noch das, was ich wirklich denke und empfinde – right in your face!” Was wiederum: Punk ist. Punkt. Live: Bahnhof Pauli | 1. März 2020 | concert-news.de präsentiert. (mf)

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