Ein gutes GefÖl mit: OIL

0

Einer Kombo glauben, die ihr Fundament von Reverend Dabeler, Timur „Mosh“ Çirak, Gereon Klug und Maurice Summen bauen lässt? Ein Album kaufen, das „Naturtrüb“ als Lebensmotto ausruft, über „The Finest In Masturbation“ referiert nur um sogleich den „Mann ohne Abschlussschwäche“ zu, nun ja, portraitieren? Einer ölgetränkten Musiksammlung zuhören, die, da zitieren wir überaus gerne mal, Brücken von literarischen Eierkulationen wie „Hihiho hihiha Rammel schrammel nanana Pieziringel kringelspritzi Hodenhosenlose sabbagabba“ bis hin zu Achtungserfolgen like „Ich reimte Kunst auf Senf. Da war ich gerade acht. Ideen die habe ich immer. Sieben Zwerge – oder acht“ schlägt? Und weil OIL eben solche berührenden Wichsbolde sein können, wird später noch ein ganzes (G)Lied drüber verfasst. K(l)eine Atempause, Geschichte wird gedacht.

Damit wir uns richtig verstehen: OIL haben mit „Naturtrüb“ mindestens ein Album des Monats am Start, wenigstens aber das Recht auf wohnende Bilder in deinem Kopf durch deinen Kauf erworben. Genres sind hier so egal wie Ikea-Standards. Es handele sich sowieso um „Hüttenruinen-Musik mit Lichtorgel“, wie uns die Kapelle neunmalklug vorgaukelt. Und wenn Tocotronic ein einziges Mal in ihrer Karriere danebengelegen haben sollten, dann in der Angelegenheit, es doch bitte nicht selbst machen zu mögen. OIL beweisen nämlich eindrucksvoll das exakte Gegenteil. Könnte man ein Buch drüber schreiben? Schon geschehen: „DIE GRUPPE OIL Naturtrüb“ erscheint zeitgleich im Verbrecher Verlag. Wo sonst? Na dort:  OIL | Nachtasyl | 2. Mai (kel)

Share.

Comments are closed.