Hinds: “The Prettiest Curse”

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Wir sprachen schon davon, wir freuten uns schon, genau hier. Jetzt freuen wir uns weiter und immer noch. Denn nun ist es da und das schon seit Anfang Juni. “The Prettiest Curse” von Hinds. Das neue Album. Das schöne Album.

Zehn Songs sind drauf und ja, die klingen schon anders als die Songs aus den Anfängen der Band. Manch einer wird sagen, manches klingt glatt, gar poppig. Zumindest poppiger. Mag ja auch sein. Wir sagen aber: alles richtig gemacht, liebe Hinds, so geht Entwicklung und so geht spannend. Denn hey, die alten Hinds sind ja auch immer da, überall. Charmant schrammeln sich sich auch durch dieses Album, klingen unbekümmert, frei und högscht motiviert. Nur können sie es 2020 einfach besser als 2016, wissen es besser und machen es auch. Besser.

Es sind einfach gute Songs, viele gute Songs, die Indie und Pop und Spanien und Garage vereinen und komplett gefallen. Mal butterweich, mal ziemlich schräg, immer, wirklich spannend, häufig unbeschreiblich. Zum Beispiel “Boy“. 70er New York Style und so 2020, dreckig, klebrig, Bubblegum-Pop aus der Gosse. Oder andersrum.

Bitte auch ganz zwingend “Come Back and Love Me” und  “Good Bad Times” und “Riding Solo” und “Just Like Kids (Miau)” hören. Oder alle, das Album gibt es vielleicht bei Finest Vinyl. Hinds live gibt es am 10. September im Molotow. Auch vielleicht … (mf)

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