Die folgenden Inhalte könnten einer der besseren Quiz-Shows im Fernsehen entnommen sein. Die folgenden Inhalte haben zudem noch mit dem, hier eher selten besprochenen, Format “Klassik” zu tun. Und vielleicht sogar damit, dass diesem Johannes Sebastian Bach ein ganz veritabler Stalker innewohnte. Nahm dieser doch seinerzeit im Jahre 1705 satte 400 Kilometer Wanderung plus Verlängerung per Studienaufenthalt auf sich. Und das “nur” um einem gewissen Dietrich Buxtehude beim weihevollen Orgelspiel zuzuhören.
Letzterer verstarb bald darauf, hinterließ bis dahin allerdings einige bedeutende Werke des Frühbarock. Bach derweil war ab dem Zeitpunkt seinerseits nachhaltig geprägt. Francesco Tristano (was die vorherrschende Stimmung betrifft gilt hier durchaus “Nomen est Omen”) transportiert, kombiniert und mischt nun auf “Long Walk” Tradition mit hoch auflösendem Gerät und Resonanzen, die digitalen Klangfetischisten wohl auch die Reise erleichtern werden. Zum Beispiel am 20. November nach Kampnagel. (kel)