Es geschah zu einer Zeit.., etwa Mitte der 2000er, als eine dänische Kombo für allerlei Furore auf deutschen Bühnen und in der Folge auch im deutschen Blätter- und Digital-Wald sorgte: The Broken Beats aus Aarhus in Dänemark ließen die Redaktionen von Intro, Musikexpress oder Concert-News.de mit ihrer Mischung aus eingängigem Powerpop und Folk-Rock, vor allem aber aufgrund ihrer ausufernden und einnehmenden Live-Shows, aufhorchen und -sehen.

Kim Munk hat mit The Broken Beats bis zum Ende der Nullerjahre immerhin drei Alben veröffentlicht, unzählige Konzertbesucher in die schweißnasse Ekstase getrieben und seine Band gefühlt alle 20 Minuten umbesetzt. Er tauchte mal mit drei Bandmitgliedern auf, oder gleich mit einer kompletten Fussballmannschaft. Nie wusste man, was einen erwarten würde, nur die Abwechslung schien stringent. 2009 war plötzlich Schluss. Vier lange Jahre war die Band verschwunden, bis sie Mitte des vergangenen Jahres wieder auftauchte.

Nun als Quartett (wobei aktuelle Bilder eher auf ein Quintett schliessen lassen) und sogar mit einem neuen Album. Dieses heisst passenderweise „All those Beginnings“ und ist bislang nur in Dänemark erschienen. Das hält Munk nicht davon ab, mit dem neuen Musik- und Band – Material auch den südlichen Nachbarn zu betouren und so wird er seine neuen Broken Beats am 13. Februar in den Nochtspeicher ausführen. Firmiert wird dabei unter dem schönen Titel „Extravaganza Tour“ und man darf gespannt sein, was das Rokoko-Outfit auf dem Promoposter wohl zu bedeuten vermag.

Spannung ist aber auch bei der zweiten Band des Abends angebracht: Captain Casanova, ebenfalls aus Aarhus,  bedienen die schnörkellose Rockschiene und bringen einen ganzen Sack voller unbändiger Energie auf die Bühne, ohne Rücksicht auf Style oder Optik. Hier geht es darum, die pure Energie direkt auf die Bühne zu bringen. Sind wir also doppelt gespannt und begeben uns am 13. Februar in den Hamburger Nochtspeicher. (nsc)

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