Traurig. Schade. Und eine Schande. Eine kleine. Aber keine neue. Denn dass Bane sich auflösen wissen wir schon länger. Doch je dichter die Trennung rückt, desto trauriger wird sie. Und Ende des Jahres nun ist Schluss, 2016 wird es diese Hardcore-Bande aus Massachusetts nicht mehr geben. Das macht uns traurig, das finden wir kacke. Weil die Band eben so gar nicht kacke war. Auch nicht nach 20 Jahren.
Im vergangene Jahr erschien noch “Don’t Wait Up”, über das Sänger Aaron Bedard sagte: “Es ist eine ziemlich düstere Platte, auf der wir viel über uns selbst nachdenken. Es geht um das Ende unserer Band, die Notwendigkeit Abschied zu nehmen und das, was kommt, annehmen zu müssen. Etwas, von dem man weiß, dass es kommen muss, für das man aber nie bereit sein wird.” Und die Gaesteliste.de meinte: “Es ist ein Statement, eine Geschichte und ein Erlebnis. Und ein Album für den Bauch und den Kopf. Denn so sehr Bane musikalisch Dampf machen, wüst und brachial, wütend und intensiv lärmen, so sehr schwebt die bevorstehende Trennung über dem Ganzen und so sehr öffnet die Band auch sonst ihr Herz.” Und das klang und klingt dann unter anderem so:
Ab heute sind Bane auf letzter Tour, am 8. November sind sie mit Wolf Down im Hafenklang. Passend dazu haben sie einen äußerst sehenswerten Tour-Trailer ins Web gestellt. (mf)
