Das hier geht heute raus an alle Nordwestradio-Hörermark-eitzel-hamburg. Nicht, dass Mark Eitzel (American Music Club) es nicht auch in andere Formate schaffen könnte und würde. Doch die spezielle, gut abgehangene Stimmung den lieben langen Tag über, die dem überregionalen Bremer Sender wie gute Etikette anhaftet, trägt wie ein Silbertablett dessen sinistere Eitzelkeiten. In die sich mit „Hey Mr. Ferryman“ im Januar das inzwischen zehnte Album einreihen wird.

Wäre aber alles nur halb so schön ohne „60 Watt Silver Lining“, dieser puren Jazzlounge-Empore aus 1996. Im Genre eines der Alben jenes Jahrzehnts eigentlich. Würde man den zwölf Liedern ihre Dekade denn überhaupt anhören. Gegenteiliges ist der Fall, das Bullshit Bingo schreit weder irgendwas mit Saxophon noch nach zeitloser Schönheit. Mark Eitzel ist zu alledem damals mit “Cleopatra Jones” ein mindestens gefühlter ewiger Hit gelungen, wenn auch leider gut versteckt. Und ein Artwork zum niederknien sowieso. 22. FebruarKnust. (kel)

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