Island ist ja immer noch ziemlich hip (warten wir erst auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft…) und wenn man von den Färöer Inseln kommt, ist man quasi so was wie ein Isländer. Zu viel Stereotypen für euch? Sehr gut! Denn dergleichen einseitige Vergleiche und Schubladen haben Teitur und seine großartige Musik absolut nicht verdient.

In Dänemark bereits so etwas wie ein Star, ist Teitur hierzulande immer noch unverdient unbekannt. Vielleicht hilft die Kooperation mit Judith Holofernes, deren Soloalbum er mitgeschrieben hat, zu mehr Bekanntheit hierzulande. Verdient hätten es seine feinsinnigen Singer-Singwriter-Songs, deren Texte in klugen Worten und oft mit einem Augenzwinkern vom Leben erzählen und in Piano und Gitarre verpackt sind.

Teitur selbst saß vor circa zehn Jahren übrigens noch schüchtern auf einem Stuhl mit Gitarre im Arm im Logo und etwas später in der Prinzenbar (mit Boy als Vorband!) und hat in den Liedpausen erst zurückhaltend und dann immer begeisterter die großartigsten Geschichten erzählt. Macht er jetzt hoffentlich immer noch, wenn auch mit mehr Selbstbewusstsein und mit seinem neuen Album “I want to be kind” im Gepäck. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr und empfehlen euch daher wärmstens einen Besuch am 26. April im Mojo. (eh)

 

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