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EP der Woche: The Get Up Kids

Es sind nur vier Songs. Aber etwas Besseres werdet ihr diese Woche nicht zu hören bekommen. Es sind vier neue Songs von The Get Up Kids. Emo, Alter. Volle Kanne, mitten ins Herz. Oder: Wenn eine EP alle Alben in den Schatten stellt.

„Kicker“ heißt das gute Stück. „Kicker“ ist ihre erste Veröffentlichung seit sieben langen Jahren. „Kicker“ muss man haben. Im Grunde auf Vinyl, da wird die Kleine noch größer. Noch … finer. Hier kannste zuschlagen. Und dann hemmungslos feiern, abfeiern, dich freuen, die gut fühlen.

„Maybe“ eröffnet kräftig, oldschoolig, das Ding ist ein klassischer The Get Up Kids-Killersong, oh wie ist das schön. Hier läuft der Song, der auf jedes Mixtape gehört, der überall geht und immer gehen wird. Danach „Better This Way„, frisch verfilmt, herrlich (power-)poppig mit Ohrwurm-Potential. Bitte sehen Sie hier:

„I’m Sorry“ dann wird punkiger, hat Tempo, ist schroff und dabei so clever, ist unfassbar gut, der vielleicht beste Song, den Matt Pryor (Gitarre/Gesang), Jim Suptic (Gitarre/Gesang), Rob Pope (Bass), Ryan Pope (Drums) und James Dewees (Keys) auf „Kicker“ gepackt haben. Und einer, der nicht wie von Ü40-Herren stammt. Sondern von … Kids. The Get Up Kids. „My Own Reflection“ beendet das kurze Vergnügen verspielt und mit einem extra-prägnanten Keyboard, ruhiger, nachdenklich. Emotional und eindringlich. Wunderschön. Und zusammen mit den drei anderen Songs einfach mal schöner als alles, was es diese Woche zu hören gibt. Und sicher weit darüber hinaus! (mf)