Die sind so gut. Waren sie und bleiben sie. Und wenn man ihnen glaubt, sind sie jetzt sogar noch besser. The Dirty Nil-Sänger und Gitarrist Luke Bentham nämlich sagt: “Ich denke, die Erfahrung, mit Bands wie Against Me zu spielen, die eine richtige Rock-Show veranstalten können – und zu sehen, was in einem großen Raum funktioniert, hat sich definitiv in die Art und Weise eingeschlichen, wie wir über Songs denken und wie man kraftvoll klingt. Viele Male, wenn man blitzkrieg-schnell spielt, klingt es in einem Club fantastisch. Aber wenn du in einem riesigen Raum mit einem Toningenieur spielst, der dich noch nie zuvor gesehen hat, kann es ein Würfelspiel sein.”
Doch echt jetzt? Geht das? Denn wenn man kurz zurück blickt, dann mag man sich das kaum vorstellen. Vor rund zwei Jahren erschien das erste Album von The Dirty Nil und wir schrieben komplett begeistert: “Was zur Hölle ist denn das? Wer ist das und was soll das? Sicher ist nur: Album der Woche, keine Diskussion. Weil The Dirty Nil hier all das machen, wofür wir Musik so lieben. Sie fallen auf und aus der Reihe, sie spielen Altes, machen es besser und damit Neues, sie reißen mit und das machen sie mit Leidenschaft, sie machen Spaß und sie beschäftigen, sie nerven und werden trotzdem nicht langweilig, sie zeigen uns den Mittelfinger, lachen uns an und aus, treten uns und umarmen uns. Und nach 26 Minuten sitzt man da und überlegt, was das wohl gerade war.”
Aber gut, lassen wir sie mal machen. Am 14. September erscheint das neue Album “Master Volume” – und mit “Bathed In Light” gibt es schon den ersten Song daraus. Ein neues Monster, ein riesiger Brocken, ein nächster Wahnsinn von Song. Doch ein Song? Macht noch kein Album. Also los, The Dirty Nil, zeigt es uns! Erst auf dem Album, dann live: 20. Juli | Molotow (mf)
