Nichts für ungut: Suzi(ohne „e“) Quatro (ohne zweites „t“) war schon immer die geilere Gianna Nannini (sechs „n“, drei „i“). Steile These? Ja. Und? Vielleicht war Suzi Q. sogar manchmal die bessere Chris Norman außerhalb von „Stumblin‘ In“. Bisschen stöbern noch im Katalog? „The Race Is On“ inhaliert Siebziger Jahre-Lavastromgase und ruft zu irgendwas mit Schampus im zivilen Ungehorsam auf. Wo waren da eigentlich Jürgen Drews oder gleich die gesamten Les Humphries Singers als Duett-Partner, als man die wirklich mal brauchte?

Dass „If You Can’t Give Me Love“, „Can The Can“, „48 Crash“ und „She’s In Love With You“ natüüüüüürlich allesamt aus demselben stinkenden Tapedeck zu kommen scheinen, respektive aus demselben Vintage-Zauberkästchen stammen, macht letztlich: Nichts. Denn die Entdeckungsreise zurück in diese seltsame prädigitale Zeit bringt auch ein spannendes Live-Album namens „Live & Kickin‘“ zu Tage, das jenseits fast aller bekannten Hits ganz schön prima funktioniert. Suzi Quatro | 6. Mai | Laeiszhalle (kel)

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