Das neue Jahr kommt langsam in Fahrt. Sind schon alles wach? Aus dem Winterschlaf zurück? Wir schon. Hier sind unsere Highlights aus dem Januar:

*** Alin Coen & StübaPhilharmonie (3.1., Laeiszhalle) Bezaubernd und sichtlich beeindruckt von uns allen in den alten Sesseln, besingt Alin Coen an diesem Januarabend den Großen Saal mit einem Orchester. Wer da noch aufsteht um sich über den Sound zu beschweren gehört verbannt. Orchestraler Genuss und was für ein Start ins neue Jahr, mit dieser zarten Stimme, die satt und kräftig durch alle Alben singt. Wow, Alin Coen, das war (ganz ohne Rock und Tanz) eine Wucht. (tk)

*** Basement (16.1., Logo) Wer hätte das gedacht? Die auf Platte so tollen Muncie Girls waren live nur okay. Überragend dafür danach der frickelige Poser-Punk von Culture Abuse,  gespielt von ein paar durchgeknallten Jungs mit Winterjacke und Streberbrille. Und als Headliner Basement, die Band mit den Hits. Und der Vielfalt. “Romantisch” sagte eine, “zum Kuscheln.” Beim nächsten Song sprang der nächste von der Bühne. Toll war’s. Hatten wir uns gedacht. (mf)

*** Muff Potter (25.1., Markthalle) Sie machen keinen Witz draus, sie ziehen das durch. Muff Potter zockten rund 100 Minuten in einer euphorisierten und fleißig mitsingenden Markthalle ihre schönsten Lieder, lachten über Nagels umgekehrte Verwechslung von als und wie und stellten ihren Drummer am Ende als Thorsten Brameier vor. Zeiten ändern sich. Die Schönheit ihrer Lieder nicht. (mf)

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