Zitate für die Ewigkeit: Locust Fudge wurden irgendwo in Ostwestfalen gegründet“, weiß die allseits geschätzte Seite „Indiepedia“ zu berichten. Ein bisschen reicht exakt diese Information ja auch aus, um das zu beschreiben, was Locust Fudge ausmacht. Kann dann nämlich so klingen, wie in der jüngsten Pressemeldung: „1991 gründeten Schneider a.k.a. Dirk Dresselhaus (Schneider TM, Hip Young Things) und Krite a.k.a. Christopher Uhe (Speed Niggs, Sharon Stoned, Floor) Locust Fudge“.

Oder man hört sich einmal, nebst ihrem neuen Studioalbum „Oscillation“, an wie das „Live At Privatclub“ alles so auf der Bühne klingt. Mal nach Pavement etwa. An anderer Stelle klingt es in der Karriere von Locust Fudge aber auch sehr konkret nach The Notwist, Lou Reed und Neil Young, die sie allesamt coverten und die gleichzeitig als ausgesuchte stellvertretende Koordinaten für den Sound der „Irgendwo-Ostwestfalen“ stehen. Sich knietief im Indie zu suhlen, aus Sollbruchstellen ganze Lieder zu entwerfen, Noise in den zweistelligen Minutenbereich zu transportieren – all das war selten schöner als hier. Seit den Noinzigern. concert-news präsentiert: Locust Fudge am 6. April im Headcrash. (kel)

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