Klar, typischer Pop-Kram eben. Herzschmerz, Erwachsenwerden, sich neu orientieren. Deutschpop eben. Aber was soll man in der heutigen Zeit auch anderes erzählen? Viel mehr geht es um die Mache. Und da haben wir durchaus schon schlechtere Starts erlebt. Noch etwas schüchtern, aber mit einer ziemlich angenehmen Stimmfarbe zieht Lejo mit seiner ersten EP “Cleopatra” durch die Lande. Doch Obacht, wer hier eine Lady vermutet, liegt so gänzlichst daneben:

„‘Cleopatra‘ ist für mich keine Person, es ist ein junges Gefühl, eine Angst etwas zu verpassen oder etwas Einzigartiges noch nicht sehen und wertschätzen zu können. Oft nicht zu wissen, wo der eigene Platz ist und die Unruhe, die man verspürt, wenn man mal wieder nicht weiß wo man hingehört.“, so Lejo.

Nach vielen durchzechten Nächten, im Studio ist Plan B längst gestrichen. Ein wenig mehr Seele würde seiner Musik nicht schaden. Dieses eine Fünkchen was eben anders ist. Aber das diesem verwegenen Typen Musik durch die Adern fließt, beweist spätestens die Seriennummer seiner Gitarre, die er unter der Haut trägt.

Wir wissen zumindest, wo wir am 7. April hingehören. Da tauchen wir mit Lejo in die Nochtwache ab und sind gespannt, ob er uns live mitreißen kann. Man munkelt durchaus, von diesem feinen Herren wird es noch so einiges zu hören geben!

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