Tessa Murray mhmmmmmmt. Einmal, zweimal, dreimal. Hört das denn nie auf? Im Hintergrund irgendwas mit entschleunigenden Parametern. Die erste Textzeile nach einer gefühlten Ewigkeit: „Sad Movies Make Me Cry. I Don’t Know Why“. Meine Güte. Da hätte jetzt auch sonst was passieren können. Im Refrain klingt es für unbedarfte Seelen nach „The Smoothie With You“. Ich. Bin. Mit. Den. Nerven. Am. Ende. Dazu Hall, überall Hall. Und für alle die meine Kalauer nicht ad hoc hinbekommen: Natürlich ist „This Movie With You“ gemeint.

Übrigens ist das Lied wirklich ehrlich so verdammt schön, dass ich den Still Corners sogar jede „Remind Me Of You“-Zeile ungestraft durchgehen lasse. Und davon hat es eine Menge. Vielleicht kommt aber auch morgen Post von Spotify mit einer besorgten Nachfrage bezüglich meines Gemütszustandes nach gefühlten dreiundneunzig Durchläufen à 4:04 Minuten alleine von „Sad Movies“. Aber im Ernst: Wer sein Album unter der Dream Pop-Flagge wehen lässt, es mit den Worten „Slow Air“ überschreibt, Lieder mit tiefen Inhalationen versieht und offensichtlich die Superzeitlupe aus der ARD-Sportschau der achtziger Jahre entwendet hat, darf: Alles. Für die weiteren neun Lieder ist jetzt keine Zeit mehr. Drei Ecken, ein Elfer: Still Corners am 6. Juni im Uebel & Gefährlich. (kel)

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