MakeWar. MakeLove.

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Ist das noch Punk? Beliebte Frage, häufig mit “Nein, verdammt!” zu beantworten. Und das nicht nur von der Punker-Polizei. Hier und jetzt aber, ja, verdammt, das ist so Punk, das ist so: gut. Liebe. LIEBE. Große.

MakeWar kommen aus Brooklyn, waren in den vergangenen Jahren mit unter anderem Strung Out, Teenage Bottlerocket und The Flatliners unterwegs, wurden erst von Brendan Kelly von The Lawrence Arms zu Red Scare Industries gelotst (Stichtwort Red Scare: frisch draußen ist deren wunderbarer Label-Sampler “15 Years Of Tears And Beers” mit zum Teil unveröffentlichten Songs von Broadway Calls, The Copyrights, The Bombpops und auch MakeWar, siehe hier) und haben jetzt ihr Fat Wreck Chords-Debüt rausgehauen.

“Get it Together” heißt das gute Stück, das am 1. November erschien, großartig und vor allem großartig vielfältig, aufregend, hochspannend ist es geworden. Denn einfach Punk, gar Pop-Punk, Fat-Punk ist das nicht (nur), MakeWar zocken auch Kumpelpunk, Hardcore, mit Tempo und ohne. Wir werfen mal Strike Anywhere, Bouncing Souls, Broadway Calls, NOFX und Hot Water Music in den Ring, dazwischen, daneben und daraus wird: MakeWar.

Im kommenden Jahr kommen die auf Tour und spielen am 20. März 2020 als Support von Bad Cop / Bad Cop im Hafenklang. Und damit mit ihren aktuellen Label-Mates, die dann wohl auch einen Nachfolger ihres 2017er-Albums “Warriors” am Start haben sollen. Und das heißt nichts Weiteres als: noch mehr Liebe. (mf)

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