Es war 2017. Turnover veröffentlichten “Good Nature” und an anderer Stelle nannte ich es “ein chilliges, verspieltes, sanftes Album, aber leider auch ein überwiegend langweiliges.” Auch stand da zu lesen: “Turnover dudeln sich durch wässrigen Indie-Pop mit Emo-Momenten und Shoegaze-Versuchen, durch einfach mal belanglose Musik, die spätestens nach drei, vier Songs die Atmung beruhigt, den Puls und die Aufmerksamkeit. Oh, zu Ende? Sorry, war grad eingenickt.”

2019. Turnover veröffentlichten “Altogether”. Erneut von Will Yip (Balance and Composure, The Menzingers, La Dispute, Quicksand) produziert, erneut auf Run For Cover Records beheimatet – aber tatsächlich: spannend! Plötzlich kickt der Soul, funktioniert der Einfluss des Jazz, fesselt der Sound. Immer noch gechillt, immer noch Indie, Emo, Pop, aber plötzlich, wirklich, endlich, sind Lieder wie “Still In Motion” und “Much After Feeling” einfach mal kurz vor betörend, fast schon wunderschön. Besser. Sagt auch: Turnover-Sänger Austin Getz:

“Gemeinsam mögen wir alles von Jazz bis Folk, Disco bis Rock ’n’ Roll und vieles dazwischen. Da wo sich unsere Einflüsse und Geschmäcker treffen, entsteht immer etwas Besonderes. Wir drei und Will haben alle zum Schreiben beigetragen, was dazu geführt hat, dass die Songs besser geworden sind als alles, was jeder von uns allein hätte tun können.”

Ebenfalls nicht alleine: Am 24. Februar schon spielen Turnover im Bahnhof Pauli. Wir präsentieren. Und verlosen schon in Kürze Tickets. (mf)

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