Am 2. Oktober 2017 starb Tom Petty. Einer der ganz Großen, einer der Besten, ohne Zweifel. Heute wäre er 70 Jahre alt geworden. Aber wir hören heute nicht nur seine alten Platten, sondern natürlich und ganz besonders auch seine neue. Alte. “Wildflowers”. Die erschien erstmals 1994. Vergangenen Freitag kam sie erneut raus.

Bei den Aufnahmen vor über 25 Jahren war Tom Petty unter anderem mit einem gewissen Rick Rubin im Studio, und ja, das ist der Mann, der auch mit Slayer, Johnny Cash, den Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers oder Jay-Z gearbeitet hat. Und der Mann oben auf dem Foto. Gemeinsam nahm man ein Doppel-Album mit 25 Songs auf. Doch das ist so nie erschienen, das fand das Label damals nicht so gut und “Wildflowers” erschien mit lediglich zehn Songs, unter anderem mit “Wildflowers” und dem beeindruckenden  “You Don’t Know How It Feels”, dem kräftigen “Honey Bee” oder dem lässigen “It’s Good To Be King”.  Mit Songs, die Tom Petty in eine Reihe mit Dylan und Young stellen. Geiler Scheiß und das bis heute.

Doch es gab eben noch so viel mehr Songs aus dieser Zeit. Songs wie “Leave Virginia Alone” oder das an Simon & Garfunkel erinnernde “Harry Green”, das Indie-Monster “California” und einige mehr, die es jetzt endlich auf “Wildflowers & All The Rest” geschafft haben, entstanden mit Hilfe von seiner Famile, von Musikern der Heartbreakers, von seibem früheren Toningenieur und Co-Produzent Ryan Ulyat. Sie alle haben “Wildflowers & All The Rest” möglich gemacht und damit alles richtig. Denn sicherlich bin ich nicht der einzige, der Tom Petty natürlich kennt und schätzt, aber -in meinem Fall – nicht viel mehr als das “Into The Great Wide Open”-Album kennt. Schande über mich.

Was gemeint ist. “Wildflowers” ist zu viel zu gut, um in der Vergangenheit liegen zu bleiben, “Wildflowers” ist klasse und das bis heute, 10 Songs lang genau wie 25 Songs lang. Bei den Wild Boys von Finest Vinyl kann man sich das gute Stück bestellen. (mf)

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