3 Fragen an: Blackout Problems

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Es war Januar.  Blackout Problems veröffentlichen ihr neues Album “Dark”. Zunächst freuten wir uns genau hier auf Platte und die dazu gehörige Show am 14. April im Knust. Jetzt warten wir auf die Verschiebung der Show – und feiern trotzdem. Weil “Dark” tatsächlich super geworden ist.  Ein Album zwischen Indie und Pop, mit ein bisschen Punk, ein bisschen Elektronik und voller epochaler Emotionen und emotionaler Dramatik, ein tolles Album mit tollen Songs wie “Lady Earth” und “Houseonfire”.

Gab es musikalische Grenzen oder Regeln und gab es von Anfang einen Plan, wie das Album klingen soll oder hat sich das mit der Zeit entwickelt?
Drummer Michael Dreilich: Es gab keine Grenzen oder Regeln. Wir haben aber für uns einen Kosmos versucht zu definieren in dem wir uns für DARK bewegen und ausleben wollen. Das hatte weniger mit Instrumenten Auswahl oder Genres zu tun sondern viel mehr mit einer Gefühlswelt. Wir haben uns sozusagen unsere eigene DARK Welt erschaffen. Es fällt uns auch schwer das zu erklären aber das Gute ist dass wir vier uns da sehr gut verstehen und sehr auf einem Nenner sind.

Ich finde das Album sehr vielfältig, trotzdem aber klingt es rund. Was ist das Schwierigste daran, sich nicht zu wiederholen und trotzdem immer nach der gleichen Band zu klingen? Oder passiert das ganz automatisch?
Ich denke es passiert irgendwann im Songwriting Prozess ganz natürlich dass wir nach uns klingen. Wir schreiben viele Songs auch zusammen im Raum und wenn wir zusammen Musik machen passiert meistens immer etwas von dem ich mir sicher bin das es in der Form nur von uns vier kommen kann.

Was soll und was wird 2021 mit den Blackout Problems noch alles passieren?
Wir bestehen auf nichts, freuen uns aber, wenn wir “Dark” dort feiern und zum Leben erwecken können, wo es hingehört. Nämlich in den Strom, in das Nachtleben, in das Lido, in das Knust, in das Gebäude9, in den Tower, in den Club Stereo, in den Club Vaudeville usw. Lasst uns probieren ,das möglich zu machen, und bis dahin solidarisch zu bleiben.

Interview: Mathias Frank
Mehr Interview gibt es auf gaesteliste.de

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