Der 2. Juni sieht in unserem Konzertkalender doch recht spärlich besiedelt aus. Grund genug, euch einen der auftretenden Künstler besonders ans Herz zu legen: Es handelt sich um Jim Kroft, gebürtiger Schotte, beheimatet einst in London, nun in Berlin. Nach einigen Jahren des Künstlerdaseins im Indie-Bereich, hat selbiger kürzlich ein neues Album zusammen mit der EMI veröffentlich: “Lunatic Lullabies” ist Krofts drittes Werk und das wird er euch am 2. Juni im Headcrash vorstellen.
War Kroft zunächst noch Teil der Myriad Creatures, ist er seit 2010 solo unterwegs und steht vor allem für klassisches Songwritertum, wagt aber gerne mal etwas neues und ist irgendwie nicht so ganz einfach in eine Schublade zu stecken. So hat er zu seinem neuen Album befreundete Musiker gebeten, seine Songs neu zu interpretieren; das Ergebnis wurde anschließend live eingespielt und in Form diverser Videos veröffentlicht. Dieses Projekt hat zu allerhand Elektronik in den Popsongs geführt, steht ihnen übrigens ziemlich gut. Konventionelle Album-Anspieltipps sind sonst zum Beispiel die Singles “Tell Me” und “Through My Weakness“. Vergleiche mit David Bowie, den Beatles und The Verve sollen beim Hören von Krofts Liedern auch schon untergekommen sein, da solltet ihr euch aber vielleicht selbst eine Meinung bilden. Und das geht ja bekanntlich am besten live! Achso, Tickets wie immer hier, die Platte gleich mal hier vor Ort ordnern und bei Gefallen auch noch am 26. Juni zu den Knust Acoustics gehen. (eh)