Wenn man nicht weiß, was man dazu sagen soll, und einem einfach ein glückliches Seufzen entfleucht, dann ist das ein verdammt noch mal guten Zeichen. In diesem Sinne: Hach. Ist das schön. Die Rede ist von M83 und dem neuen Superalbum “Hurry Up We’re Dreaming!“.

Hinter M83 steckt der Franzose Anthony Gonzalez, der in den vergangenen Jahren Songs für unter anderem Daft Punk, die Deftones, Bloc Party, Placebo oder Depeche Mode angefertigt hat  und als M83 mit Giganten wie Depeche Mode , den Kings Of Leon oder Moby spielte. Vor wenigen Wochen ist sein neues Album erschienen und das ist eben fast schon unbeschreiblich schön.

Hier heißt es: Einlegen. Hinsetzen. Sich verlieren. Und man ist glücklich. Denn so muss Musik klingen und so muss sie manchmal funktionieren.  Bewegend, berührend, mit jedem Ton ein bisschen Tiefer ins Herz gehend. Gonzales spielt nicht mit Popmusik, er jongliert. Er wirft sie in die Höhe, dreht sie und mischt sie. Mit Elektronik, mit Shoegaze, mit Rock N Roll und mit ganz viel Gefühl. Manchmal zum Heulen (“Wait”), manchmal zum Tanzen (“Claudia Lewis”) und manchmal auch mit Saxophon (“Midnight City”). Willste selber hören? Bitte schön. “Midnight City”.

Noch schöner ist, dass es M83 auch bald auf der Bühne geben wird. Am 22. Februar gastiert Gonzales im Uebel & Gefährlich – was man erneut nur mit einem Seufzen kommentieren kann. Hach …(mf)

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