Es gibt Künstler wie Christofer Drew Ingle, die machen es sich, ihrer Plattenfirma, uns und der restlichen Welt nicht gerade einfach. Warum? Zitieren wir doch mal die zugehörige Wikiothek: “Seit November 2008 ist die offizielle Schreibweise von Ingles Künstlernamen “NeverShoutNever!“. Vorher war die Schreibweise auf iTunes und der offiziellen Website Ingles “Never Shout Never“. Warner Bros. Records benutzt jedoch “Never Shout Never”. In einem Interview verriet Ingle, dass es in seinem Künstlernamen kein Ausrufezeichen mehr gebe und dass er NeverShoutNever in einem Wort aussprechen werde, wenn er glücklich ist, aber in drei Worten, wenn er es nicht ist.”. Joah. Das wäre dann ja mehr oder weniger geklärt.
Dem LeichtPopper Christofer Drew Ingle damit einen hübschen PR-Gag zu unterstellen, wäre kurzsichtig gedacht. Denn ein großer Teil der unglaublichen ZweiKommaAchtMillionen Fans auf Facebook wird sich nicht eben wegen dieser Wortklaubereien dem Künstler genähert haben. Immerhin hat Drew Ingle mit seinen 20 Jahren nebst ungezählten Tagen Liebeskummer auch bereits den ersten Schub musikindustrieller Depression nach der Debut-Album-Produktion durch Butch Vig durch. Abgesehen von der engen Bekanntschaft mit dem Garbage/Nirvana-Mann vereint das doch.
Irgendwoher muss ja schließlich auch die eigene Kreativität herkommen. Nachzuhören seit Anfang November auf “Time Travel” oder anzuschauen in den Videos dort. Geben wir dem Mann und seiner Band noch ein letztes Wort: “Wir machen es einfach wie Queen. Großartige, experimentierfreudige Platten mit richtig tollen Hits drauf.”. Ehrlich? Wir hätten NIE etwas anderes erwartet. 14. Januar | Gruenspan | . (kel)
