Alias Caylon? Ja. Es gibt sie noch, sie haben es geschafft. Neun Jahre sind seit der letzten Platte vergangen, 2009 erschien “Follow The Feeder”, damals noch auf Rookie. Jetzt sind die Flensburger bei Gunner Records gelandet und veröffentlichen tatsächlich ein drittes Album. Gestern erschien “Where There Be No Land” – und “Where There Be No Land” kann so einiges.

Damals wie heute denkt man ganz häufig an zwei Bands, wenn man Alias Caylon hört: At The Drive-In und Sparta. Das liegt zum einen und ziemlich häufig an der Stimme, ganz oft aber auch am Sound, am Stil. Auch Alias Caylon stehen auf Post-Hardcore. Auf opulente Frickeleien, auf verkopfte Experimente, auf Geschrammel, Lärm und gekonnte Dissonanzen, auf feine Kunst, ein bisschen Pop, auf möglichst viel drin und nicht nur dran. Und ganz häufig gelingt ihnen das hier auch, Songs wie “Dog In The Fog” oder auch ganz besonders “Chemical” oder das etwas schnellere, fast schon punkige “Most Boring Case Scenario” sind komplett spannende, aufregende Lieder. Und genügend andere sind es ebenso klasse, um dieses Album ziemlich, logisch, klasse zu finden – und sich ziemlich dolle auf die Alias Caylon-Show am 15. September in der Astra Stube zu freuen. (mf)

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