Alphaville haben ein Weihnachtslied geschrieben. 2007 auf Sylt. Veröffentlicht die Tage. Nichts, worüber man Worte verlieren muss. Alphaville kündigen für das Frühjahr ein neues Album mit dem Titel „Thunderbaby“ an. Etwas, worüber wir sehr gerne erzählen werden. Alphaville haben Kunstgeschichte geschrieben. Zumindest ein bisschen, gilt doch ein Szenearm der Berliner Hochschule der Künste als Keimzelle für das, was zum ewigen „Forever Young“-Mantra führen sollte.

Man hat vielleicht nicht immer verstanden, was Marian Gold eigentlich mitteilen wollte, wenn Titel wie „Lassie Come Home“ auf der Playlist auftauchten. 2010 dann ein seltsam hartnäckiger Kracher namens „I Die For You Today“ mit echten, neuen Geberqualitäten und ein paar versteckten alten (nicht nur eigenen) Signaturen. Sammler freuen sich darüber hinaus bis heute über die meist enorm gut abgehangenen 12“-Versionen, die nicht nur gleichsam unsinnig wie Schulterpolster schienen, sondern schlichtweg auch ein Gefühl für universellen und gefühlt niemals endenden Spaß bedeuteten. Bis Gregor Meyle übernahm. Aber das ist eine andere und wirklich schlimme Geschichte. Alphaville | 30. März | Gruenspan (concert-news präsentiert). (kel)

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