Morgen. Endlich. Da ist es soweit. Morgen spielen Tics im Hafenklang. Wir freuten uns schon hier (und bekamen hier Unterstützung von den mighty Beatsteaks) und schrieben über das aktuelle Album der Band: Tics funken und fuzzen sich nämlich in beneidenswerter Hemmungslosigkeit durch ihr zweites Album, kennen kein Pardon und machen nicht deins und meins, sondern theirs. Häufig schnell und dreckig, mit Samples und Saxophon, Effekten und ohne, psychedelisch und obendrauf mit Tarantino-Style (“Soft Panic”), später hektisch, treibend, kaputt und post-punkig und noch mal besser (“Blessed”) oder mit der Extra-Portion Groove (“Vampires”), niemals normal, niemals schlecht. Immer gut, gutes Album, gute Band, sehr gute Band! Passend zur Show haben sie mit “Get Rich” ein neues Video am Start. Das gute Stück läuft hier. 

Ebenfalls MORGEN im Hafenklang dabei sind die tollen Noseholes, die den Release ihres neuen Album “Ant And End” feiern, das am vergangenen Freitag via ChuChu Records erschien. Ein ziemlich wirres Album, fuzzy, Indie, NoWave und so was wie Punk, sprechender Gesang trifft schiefe Bläser, Disco und Post im Engtanz, eine Band im Wahn. Und manchmal tatsächlich wahnsinnig gut. Sogar regelrecht eingängig (Beispiel: “Snowsuit Ranger“). An anderer Stelle nicht. Gar nicht. Gar nicht schlecht. Finden wir. Und finden andere. “Auf das Wesentliche reduzierte Rhythmus-Gerüste, exzellent akzentuierte Bassläufe, hervorragende Gitarrensounds und die spleenig skurrilen Texte, super-catchy vorgetragen von Sängerin Zoosea Cide, lassen auch Ant And End wieder zu einem echten Highlight werden” schreiben zum Beispiel Prettyinnoise. Hier. Und der Krachfink behauptet, das Album klingt  “wie ein talentiertes ADHS-Kind. Weiß viel, kann viel und nervt trotzdem manchmal tierisch. Grinst aber frech, wenn es darauf hingewiesen wird.”

Wir werden auch grinsen, alle werden grinsen. Und feiern, tanzen, trinken, denken, träumen, ausTICSen. Morgen im Hafenklang. Auf dem Konzer von Tics und Noseholes. (mf)

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