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Konzertvorberichte / Konzertnachberichte

Gestern in Berlin: Jonathan Jeremiah (16. Oktober | Logo | ausverkauft) gibt nicht nur eine generelle Vorstellung davon, wie Richard Ashcroft in den Siebzigern geklungen haben könnte, sondern transportiert zum Ende hin sogar gleich noch Massive Attacks “Protection” in dasselbe ferne Jahrzehnt. Sieht und hört man auch nicht alle Tage. (kel)

“Can you say KAKKMADDAFAKKA???” brüllen sie ins doch auffallend junge Publikum und das Publikum brüllt bereitwillig laut zurück. Die sieben Norweger haben gestern im Uebel & Gefährlich gezeigt, dass sie es auch mit dem ihrer Aussage nach größten Club, in dem sie je gespielt haben, aufnehmen können, denn ohne Frage…

Sonnabend 11 Uhr an der nahen Hotelrezeption: “Wir müssen erst um 16 Uhr wieder beim Omas Teich sein, was kann man hier in der Gegend denn sonst so unternehmen und wo ist eigentlich das Meer?”. Äh, Entschuldigung, aber da wäre das doppelte Wecker-Kommando bestehend aus Findus und Three Chord Society. Beide…

Es musste irgendwann so kommen. Und man darf über die Frage, ob “die Oma denn auch da” sei zurecht gähnenderweise geteilter Meinung sein. Omas Teich also, 2011 also und die sagenhaft zahnlose Anbiederung Judith Holofernes’. Wollen wir mal hoffen, dass niemand dem wieder (oder wie immer) dauergeilen Danko”Circle Pit”Jones etwas…

Neulich in Hamburg. Am Hintereingang der o2 World. Linkin Park sollen hier spielen. Den Support machen die wundervollen Middle Class Rut. Doch die will irgendwie keiner sehen. Wir stehen hier mit dem zuständigen Promoter und einem Team von Boost TV. Und das war es. Gemeinsam warten wir auf die Band.…

Rockabilly sollte in Rockabrian umbenannt werden. Denn Brian Setzer ist – wenn schon nicht der Schöpfer – dann zumindest der absolute Über-Godfather dieses Genres. Ist nichts Neues, aber am vergangenen Freitag hat er es in der nahezu vollen Gr. Freiheit 36 mal wieder in Perfektion bewiesen. Da standen wir knietief…

Er hatte die kleinere Arena noch zu einem Club eingedampft im letzten Jahr. Doch war die “richtige” Techno-Inferno-Stadion-Show, die nun alles in den Schatten stellen sollte, am Ende vielleicht doch die eine Nummer zu groß gedacht für Scooter?

Eine Woche ist es nun schon her. Aber es scheint, als wäre es gestern. So schön war es. So unglaublich klasse. Und wüsste man es nicht besser, würde man sich auf eine baldige Wiederholung freuen. Aber die wird es wohl nicht geben. Udo Lindenberg Unplugged ist Geschichte. Es ist vorbei…