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05.10.2014 | Knust


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22.08.2014 | Hanseplatte


Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

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German Angst

3. Oktober 2018 - 6:00:31 - Albumreview, Konzert-Tipps, Uebel & Gefährlich

Sie haben Ihr Ziel erreicht? Ziel: Adam Angst? Zumindest erstmal. Denn er hat’s getan. Nach EINEM Album mit Escapado und EINEM Album mit Frau Potz, hat Felix Schönfuss jetzt ein ZWEITES Album mit Adam Angst gemacht. Ja. Neintology kam letzten Freitag. Und ist gut. Sehr gut? Ja. Nein. Kein vielleicht.

Texte gegen Nazis, Alltagsrassismus, die neue Scheiße hier im Land? Kann es nicht genug geben. Jedes Wort wichtig, richtig, German Angst. Texte gegen die Punkerpolizei sind auch super, „Punk“ ist es ebenso. Frau Potz wurde für ‘ne Boyband mit Tattoos ermordet. Ab nach Thailand. Also ja. Und nein. Denn gibt es ein einfacheres Ziel als das böse Internet? Als diese neuen Medien und Technologien? Als Alexa? Nein. Echt nicht. Die kann sich doch nicht mal wehren, auch wenn dieser Sänger irgendwas mit Fuß, Waterdowns Christian Kruse am Bass und die anderen da was anderes behaupten. Liebe Verschwörung, ich spüre eine Theorie. Oder kapier das nur nicht, lieber großer Bruder? Hilf doch mal. Es ist egal, aber, denn sonst ganz oft: Ja. Ganz stark, ganz spannend. Noch mal hören, noch mal. Ja!

Und auch die Musik hören. Fast immer, fast immer ja, niemals, nur selten bisschen vielleicht, wenn zu sehr … normal. Kommt hier und da mal vor, wieder egal. Das Album bockt, das Album muss man sich anhören, Lieder wie das schroffe „D.I.N.N.“ (= Dich immer Nazi nennen), den Polka-Song „Alle sprechen deutsch“ – oder einfach alle. Wirklich alle. Sonst gibt’s Ärger mit Alex Angst. Oder so. Live: 24. NovemberUebel & Gefährlich (mf)

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Ticketverlosung: Killing Joke

2. Oktober 2018 - 6:00:27 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Markthalle, Verlosungen

Wikipedia? Kannst dich auch nicht mehr drauf verlassen. Auf der deutschen Seite steht, dass sich Killing Joke 1979 gründeten, auf der englischen steht 1978. Und da eben diese Killing Joke nun auf 40th Anniversary World Tour sind – glauben wir einfach mal … 1978.

40 Jahre also, eine lange Zeit, genug Zeit für eine Menge Klassiker, Hymnen, famose Lieder. Und zu viel Zeit für einen Abend. Man darf also gespannt sein, was Jaz Coleman und Kollegen am 15. Oktober in der Markthalle zocken. In welche Richtung es gehen könnte zeigt aber schon mal die jüngst gepostete Setlist aus Südamerika. Mir persönlich würden ja das neue, aber wirklich grandiose „Euphoria“ sowie der persönliche Alltime-Favorit „Pandemonium“ fehlen, andere freuen sich dafür sicher extra-dolle über „Love Like Blood“ oder „Wardance„, wieder andere dagegen und wieder und wieder … was auch immer, wir wissen es eh nicht, jeder wird was finden, was hören. 40 Jahre Killing Joke – Respekt!

Wir präsentieren euch am 15. Oktober in der Markthalle –  und verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Killing Respekt“ und – wichtig! – eurem vollständigen Namen an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Nächste Woche wird gelost. (mf)

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Chor des Monats: September 2018

1. Oktober 2018 - 6:00:20 - Chor des Monats

Der September brachte uns einen wunderschönen Spätsommer und jede Menge Musik in die Stadt. Schwerpunkt war hier natürlich das Reeperbahnfestival:

*** Cari Cari aus Österreich machten mehrmals bekannt, das sie in einem Tarantino Film mitwirken wollen, musikalisch versteht sich. Wenn Quentin je diese Frau am Schlagwerk und diesen Mann an der Gitarre hört, wird er nicht lange überlegen. Extrem gutes Paar als Band, wer kann schon den Sound einer Trompete während des Schlagzeugspielens so sweet imitieren? Kommt wieder, schnell. Strange Bones Britisches Punk-Rock Quartett aus Blackpool, alle Wände wackelten, wildes Bühnengespringe und jauchzende Besucher im Molotow. So geht Punk-Rock 2018. EUT aus Amsterdam, krachen schon am frühen Nachmittag mit einer grandiosen Frontfrau ins Herz, bämm hier sind wir und wir haben erst ein Album, wir freuen uns auf die Niederländer, die am 6. November ins Molotow zurück kommen. Blond kommen aus Chemnitz und wenn zwei Schwestern mit ihrem erblindeten Kindheitsfreund eine Band haben, kann das nicht schlecht sein. Alles andere sind die drei, energetisch, abgefahren, lustig, albern und ernsthaft musikalisch in Richtung beste deutsche Indieband 2018 unterwegs. Lange nicht so ein musikfreudiges und unterhaltsames Trio gesehen, es lebe die Freundschaft. (tk) weiter…

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Das Gegenteil von öde

30. September 2018 - 6:00:17 - Albumreview, Fabrik, Konzert-Tipps

Akustik-Punk? Gähn. Öde. Weg damit. Weg damit? Nicht in diesem Fall. Bloß nicht, echt nicht, „American Reckoning“ von  Anti-Flag ist wahnsinnig gut.

„American Reckoning“ besteht aus Songs von „American Spring“ (einst unser Album der Woche) und „American Fall“ (ebenso einst unser Album der Woche), hier eben akustisch eingespielt. Und verdammt, das klingt nicht öde, das ist das Gegenteil von öde. Denn hier wirken die Songs, wie „Trouble Follows Me“, „American Attraction“ oder „Brandenburg Gate“, „The Debate Is Over (If You Want It)“ und „Racists“ einfach noch mal intensiver, persönlicher, direkt. Das ist kein Lagerfeuer-Punk, keine Schunkelei. „American Reckoning“ ist Punkrock, wie er purer nicht sein kann. Überragend.

Und weil das nicht reicht, zocken Anti-Flag hier noch drei Cover hinterher. Nicht akustisch, aber mit Geschmack. „Gimme Some Truth“ von John Lennon,  „For What It’s Worth“ von Buffalo Springfield und „Surrender“ von Cheap Trick. Und auch wenn man eben dieses Surrender schon mehr als häufig gecovert gehört hat, so berauschend, so trocken, so gut wie hier? Vermutlich noch nie …

Und so darf man einfach nur hoffen, dass Anti-Flag, wenn sie am 19. Oktober mit SilversteinCancer Bats und Worriers in der Fabrik spielen, auch manch „American Reckoning“-Song auf die Setlist packen. In der „American Reckoning“-Version. (mf)

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Kopf aus Fuß an

29. September 2018 - 6:00:16 - concert-news präsentiert, Fabrik, Sporthalle

Damals bei den Kollegen. Über Le Fly, ein Album namens „Kopf aus Fuß an“, über feine St.Pauli Tanzmusik: Hier denkt man an Swiss & Die Anderen („Hand in Hand“), dort an Seeed („Augen zu“), da wird sich vor 5 Sterne Deluxe verneigt („Snervt“), später orientalisch gesoffen („1001 Kneipe“) und Punkrock gezockt („Läuft bei mir“). Ebenfalls von diesem Album stammt „Stash“. Kannste nicht beschreiben, musste sehen, musste hören. Hier läuft das noch immer neue Video.

Und musste mal wieder live … erleben. In Hamburg haste gleich zwei Möglichkeiten. Am 25. November spielen sie mit ihren Kumpels der 257ers (!) in der Sporthalle, am 29. Dezember präsentieren wie euch ihr Jahresabschluss-Konzert in der Fabrik, den Support machen Orange Grove. (mf)

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Album der Woche: Theodor Shitstorm

28. September 2018 - 6:00:30 - Album der Woche

Kennst du den Moment, in dem du dich erinnerst, dass die Hündin dich trotz deines deLuxen Vollgelabers kognitiv einfach nicht begreift? Ein Duett, das keines ist. Wegen zu großer Entfernungen in der Gesamtgemengelage. Am Ende wenigstens „Sitz“. Autositz dagegen bei Desiree Klaeukens und Dietrich Brüggemann alias Theodor Shitstorm. Ein Duo zu viert, das seine Definition von Duetten gefühlt aus alten Platten der seligen LiedermacherInnen zwischen 1978 und 1986 destilliert. Man stelle sich zum Beispiel mal vor, der noch vergleichsweise junge Reinhard Mey (oder doch Funny van Dannen?) hätte Désirée Nosbusch als Partnerin auserkoren gehabt. Hier sind es eben Klaeukens (die aus der Musik) und Brüggemann (der vom Film). Aber um noch einmal die eingangs gestellte These zu bemühen: Verstehen sich die beiden wirklich immer? Die Vermutung liegt nahe. Doch es bleibt ein Ja-Nein-Vielleicht.

„Sie werden dich lieben“ ist nämlich auf Albumlänge so herrlich spröde geraten, dass man den beiden alles abnehmen möchte, außer stets grenzenloser Harmonie. Egal ob sich einer den Tag beim schlechtesten Kaffee der Welt versauen lässt, die Slowakei gleich ein paar Stunden hinter dem Getriebeschaden liegt, zwei mit ihren Depressionen um die Häuserblöcke (und über Kitschgrenzen) tanzen oder einen Moment lang alles gesagt scheint. Musikalisch ist das hier auf „Sie werden dich lieben“ gut abgehangene Zweitware aus dem Indietroniker-SongwriterInnen-Regal. Wichtig, dass dem exakt so ist, denn vor den Arrangements lassen diese zwei ungleichen Menschen elf Kapitel von der Leine, die Aufmerksamkeit für glatt eine doppelte Menge einfordern. Für KopfhörerInnen und HundehalterInnen und für solche, die es werden wollen: Theodor Shitstorm, bitteschön. (kel)

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Ticketverlosung: Fish

27. September 2018 - 6:00:42 - concert-news präsentiert, Fabrik, Verlosungen

Da dreht sich also „Farewell To Childhood (live)“, auf dem Derek William Dick und seine heutige Band sich unter anderem noch einmal an (natürlich) „Misplaced Childhood“ abarbeiten. Das kann man überflüssig, mutig, gealtert oder seltsam finden. Oder sich daran aufhalten, dass Fish nicht mehr jeden Ton passgenau trifft, sogar die Ur-Signatur „Kayleigh“ ganz seltsam verschluckt.

Doch die Konzertausschnitte haben ihre verdammten Momente. Wenn Fish in „Lavender“ noch einmal zum Dilly-Dilly-König aufzublühen scheint und die tragischen Figuren der eigenen Vergangenheit ins Hier und Jetzt holt. Und ja, es strengt den stolzen Briten hörbar an. Doch zwischendurch erzählt Fish so herzlich und sympathisch Geschichten, wendet sich dem Publikum zu, erinnert in der Berliner Columbiahalle an damals in den Hansa Studios und ist vielleicht nicht in jedem Moment zu hundert Prozent bei sich selbst. Aber hört euch das doch einfach selbst an. „No Guarantees, No Promises“. Wie wahr. „This is Misplaced Childhood“. Konfetti im Haar. Stilettos im Schnee. Das hier ist verfickt ehrliche Musikgeschichte.

concert-news.de präsentiert Fish in der Fabrik am 11. Oktober. Und wir verlosen dazu 2×2 Tickets. Mailt an verlosung(at)concert-news.de mit dem Betreff „Kinderspiel“ und lest vorab die Teilnahmebedingungen. Die Gewinner werden wenige Tage vor dem Konzert benachrichtigt. (kel)

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Gerettet!

26. September 2018 - 7:29:07 - Konzert-Tipps, Mehr! Theater

Man muss die Sachen ja auch nicht kleiner reden als sie sind. Und wenn man das so findet, dann raus damit. Also sagt Sharon den Adel von Within Temptation: „‚Resist‘ ist ein echter Meilenstein für uns. Ohne ‚Resist‘ wäre Within Temptation nicht mehr hier.“

„Resist“ heißt das kommende, zehn Songs starke Album der  Niederländer, das am 14. Dezember erscheint. Noch mal den Adel: „Bei diesem Album haben wir uns von moderner Musik inspirieren lassen und dem Ganzen dann ein eigenes Gesicht gegeben – ein sehr düsteres Gesicht. Manchmal hat man das Gefühl, dass der heutigen Popmusik das Rebellische fehlt. Unser wichtigstes Anliegen war es deshalb, Teile aus Musikstücken zusammenzutragen, die uns gefielen und diesen so stark wie möglich eine raue Note zu verpassen – und damit eine überraschend neue musikalische Welt zu erschaffen, die heftiger, schmutziger und futuristischer als alles ist, was wir bisher kreiert haben. ‚Resist‘ ist unsere neue Interpretation von Metal: Wir wollen moderner Musik ihre rebellische Seite zurückgeben.“

Der erste Song ist schon draußen. Und schlecht ist das Ding mit Jacoby Shaddix von Papa Roach als Gast tatsächlich nicht, das Ding hat durchaus Wucht. Doch ob „The Reckoning“ nun rebellisch ist? Oder gar rau? Da sind wir nicht so sicher. Sicher dagegen ist: Within Temptation spielen am 9. Dezember im Mehr! Theater. (ptk)

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Ticketverlosungen: The Adicts

25. September 2018 - 6:00:38 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Verlosungen

Vor über 40 Jahren gründete sich  The Adicts. Bis heute machen sie weiter, machen Platten, spielen Shows, zocken ihre Klassiker. So wurden sie zur Legende. Nicht aber zu Superstars. Trotz einer Menge Supersongs …

Im Interview mit Away From Life sagte Keith „Monkey“ Warren: „Wir sind keine kommerziell erfolgreiche Band. Wir verdienen ein bisschen was, wenn wir Shows spielen. Unsere Platten verkaufen sich definitiv nicht gut genug um uns Häuser mit Pools zu leisten. Wir lieben es live zu spielen. Das lässt uns weitermachen.  […] am Ende geht es darum auf der Bühne zu sein und Leute nach der Show zu treffen. Es ist einfach schön, wenn dir jemand sagt, dass das ein guter Auftritt war, wenn dir Leute ihre Begeisterung zeigen. Das lässt dich weitermachen.“

Also geht da mal hin und sagt der Band danach mal Hallo, am 4. Oktober präsentieren wir sie euch in der Markthalle. Siehe hier. Und gewinne jetzt. Wir verlosen 2×2 Tickets. Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „I Am Adicted“ und – wichtig! – eurem vollständigen Namen an verlosung(at)concert-news.de (Teilnahmebedingungen). Am Wochenende wird gelost. (mf)

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Ticketverlosung: Carpark North

24. September 2018 - 6:00:01 - Konzert-Tipps, Uebel & Gefährlich, Verlosungen

In Dänemark füllen sie ganze Arenen. Der Freifahrtsschein für die großen Bühnen außerhalb der Heimat bleibt vorerst allerdings aus. Bei uns reicht es lediglich für das Uebel & Gefährlich, wo sie uns am 28. September beehren werden.

„Hope“ war eben auch nur solide, auch wenn die Kopenhagener um einiges mehr Hoffnung in ihr aktuelles Album setzten. Aber mal ehrlich, im etwas kleineren Kreise feiern wir die neuen Songs doch viel lieber.

Ohne Frage, Carpark North wissen wie´s geht. Nicht umsonst sind sie seit über 15 Jahren aus der Liste der besten Music Acts nicht wegzudenken. Und gerade live dürften „When We Were Kids“, ihre Rocknummer „RaiseYour Head“ oder „Glastårne“ nochmal um einiges energiegeladener wirken.

Für alle Spätzünder verlosen wir 2×2 Tickets für den Abend. Schickt uns eine E-Mail mit eurem kompletten Namen und dem Betreff  “Scheiß auf Arenen” an verlosung(at)concert-news.de (hier: Teilnahmebedingungen). (tki)

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Kein Mensch ist illegal

23. September 2018 - 6:00:17 - Gängeviertel, Konzert-Tipps

Man kann darüber diskutieren, ob es Punkrock oder blöd ist, auf ein Facebook-Profil zu verzichten. Sicher ist nur, dass es konsequent ist. Und diese Konsequenz passt Empowerment. Passt zu ihrem konsequenten Sound und ihren konsequenten Texten. Denn drumherum reden? „Ich liebe Fußball, doch Faschisten wünsch‘ ich den Tod“ lautet nur eine Zeile der Stuttgarter. Auf den Punkt, klare Ansage. Oder auch: „Kein Mensch auf dieser Welt ist jemals illegal.“  Sänger Jogges sagt: „In Zeiten wie diesen, wo rechte Parteien so viel Zulauf bekommen wie noch nie, und der brave Bürger sein braunes Inneres nach Außen kehrt, finde ich es mehr als wichtig, mit einer klaren Aussage und einer unverwechselbaren Haltung in diese Welt zu gehen.“

Und auch musikalisch gehen Empowerment keine Kompromisse ein. Auf ihrem neuen Album „Bengalo“ gibt’s deutschsprachigen Boller-Hardcore, stampfender NYC-Style, frühe Sick Of It All, Merauder plus Madball, gibt’s brutales Zeug und zwischendrin: Deutschrap. Tatsächlich ist es aber nicht Fler, sondern Roger Rekless von GWLT der “Mensch Ist Mensch” sprechsingt. Weitere Gäste sind unter anderem Matthi von Nasty und Marcel von Abfukk, alle gemeinsam zimmern hier ein beeindruckendes Album. Textlich und musikalisch. Live: 5. Oktober | Gängeviertel (mf)

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Ticketverlosung: Greta Van Fleet

22. September 2018 - 6:00:22 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Sporthalle, Verlosungen

Jetzt ist es also passiert. Eben noch aus dem Molotow in die Markthalle (wer von euch war denn auch da?) hochverlegt. Beim zweiten Versuch in Hamburg die Sporthalle über den zwischenzeitlichen Umweg Mehr! Theater genommen. Also bitte: Alle raus nach Lattenkamp für Greta van Fleet. Für solche Momente wie zum Beispiel den hier: Wenn du bei der Retrojugend im Konzert stehst und eine Weile überlegst, von wem das verdammte Original stammt. Bis, ja bis du nach ein paar Minuten merkst: Das haben sich die Jugendlichen selbst zusammengeklaut. Crazy.

Wir verlosen 2×2 Tickets für die Greta van Fleet-Show am 30. Oktober in der Sporthalle (concert-news präsentiert). Hier sind derweil erstmal unsere Teilnahmebedingungen zu finden. Schickt uns dann eine Mail an verlosung(at)concert-news.de mit eurem Namen und dem Betreff „Fleet vom Jupiter“. Für alle anderen gibt es alternativ noch Tickets bei der Theaterkasse Schumacher. (kel)

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Notgeglaubte leben länger

22. September 2018 - 6:00:00 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Ein ganz miserables Wortspiel scheint diese Ankündigung hier einzuleiten. Oder sollten wir lieber sagen: „einzuleiden“? Wie auch immer. Emotionale Not in hoher Dosierung und der Beipackzettel voller Elend waren gefühlt seit jeher stete Begleiter derer zu Madrugada und ihrer LiebhaberInnen auf unserem kaputten Planeten. Dann war plötzlich Burås tot und die Band bald nicht minder. Was schmerzlich nachhallte, war zwar längst nicht nur „Industrial Silence“, doch genau diese laute Stille ist Glut bis heute.

Gar nichts bleibt auszusetzen in der Zwischenzeit an Sivert Hoyems hochklassigen Solo-Zwischenspielen. Doch die waren am Ende „nur“ Affäre, wo Madrugada nun mal die große Liebe sind. Da kann man jetzt Bedenken haben vor der Wiederbegegnung oder einfach Gänsehaut. Oder diese verdammte Platte bis zum Morgenblauen hören, durchleben, sich am Vinyl dumm und dusselig reiben, ficken, wegwischen, Kaffee aufsetzen und sich am Ende fragen, in welcher Farbe die kleine Drecksau Melancholie sich wohl heute zu kleiden gedenkt. Kommt jemand trotzdem mit uns im Reinen weinen? concert-news präsentiert: Madrugada am 17. Februar im Gruenspan. (kel)

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Reeperbahn Festival 2018 Tipps für Freitag und Samstag

21. September 2018 - 12:00:38 - Festivals, Reeperbahn Festival 2018

Weiter geht’s: Allen Besuchern des Reeperbahn Festivals empfehlen wir, sich am Freitag und Samstag auch mal etwas abseits des Spielbudenplatzes zu bewegen. Dort gibt es zwar viele Möglichkeiten der Nahrungsaufnahme, aber es wird voller. Bereits am ersten Festivaltag war „Anstehen“ das neue Tanzen.

Schlendert lieber ein bisschen in die bespielten Kirchen oder ins Knust und huscht am frühen Nachmittag in die Katakomben des Klubhauses. Wir haben hier was für Euch als Orientierungshilfe.

Freitag

Tom Allan & The Strangest (Bahnhof Pauli; 13:55 Uhr)
Die britisch-mexikanische Kombination aus dem Ruhrpott spielt noch unter dem Radar. Das Debüt steht in den Startlöchern und sie stehen mit ihren dann drei Single-Veröffentlichungen auf der Bühne des Bahnhof Pauli! Im Rahmen des Cloudless bringen sie euch dort die Libertines, ohne die Libertines zu sein, geschweige denn, sie zu kopieren! Lasst euch von jugendlichem, energiegeladenen Rock mitziehen, last call? Emergency Call! (rb)

Get Well Soon (St. Michaelis Kirche; 22:40 Uhr)
Eigentlich sind Get Well Soon ja überhaupt kein Geheimtipp mehr und normalerweise würde man gut dazu geraten sein, beim Reeperbahn Festival lieber etwas Neues zu entdecken, als die bekannten Sachen zu besuchen. Eine Ausnahme ist Konstantin Gropper mit seinem neuen Album „The Horror“. Denn er hat schon in der Elbphilharmonie vor ein paar Wochen mit Streichern, Bläsern und Band bewiesen, dass ein Abend mit Get Well Soon definitiv großartig ist. Im Michel werden alle Gäste vom Album dabei sein und es wird Neuinterpretationen von „Nightmare No. 1-3“ geben. Klingt spannend! (eh)

Pish (Indra; 23:00 Uhr)
Pish müssen wir wohl gar nicht mehr groß erklären, oder? Schließlich war der Sänger von Kakkmaddafakka bereits auf Solotour in der Stadt und hat seinen luftigen Sommerpop vorgestellt. Etwas weniger Party als mit seiner Band, ein Schuss Melancholie, aber am Ende doch sehr unterhaltsam – so könnte man seine Solosachen beschreiben. Aber hört und seht am besten selbst im Indra. (eh)

Sam Fender (Knust; 21:05 Uhr)
Abseits vom Getümmel wird uns der Brite singen, was ihm an der Gesellschaft nicht passt und das er auch tabuisierte Themen wie Suizid aufgreift. Vom BBC hoch gelobt, bei der Stimme und den Texten auch richtig so. Klarer lyrisch-orientierter Indie-Rock vom Feinsten. (tk)

Samstag

Tamino (St. Pauli-Kirche; 23:20 Uhr)
Der Belgier Tamino hat schon als Jugendlicher Konzerte am Piano gegeben und macht nun gefühlvollen Indie-Poprock, in den er hier und da arabische Einflüsse schummelt. Dazu diese dunkle, ruhige Stimme, hach. Wer am Samstag in die Elphi zu Bear’s Den muss, der hat am Vortag um 21:20 Uhr im Imperial Theater hoffentlich schon seine Chance genutzt…! (eh)

Darwin Deez (Gruenspan; 23:10 Uhr)
Legendäre Auftritte mit Boyband-Choreographie – dafür steht Darwin Deez mit seinem leichten, aber nicht belanglosen Pop. Die Haare sind ab, ob die Choreo noch steht, wissen wir leider nicht, aber das neuste Album verspricht keine Enttäuschungen, sondern den gewohnten, irgendwie etwas merkwürdigen, aber immer unterhaltsamen und sehr guten Indie-Pop! (eh)

Queen Zee (Molotow Backyard; 21:55 Uhr+ Prinzenbar; 0:00 Uhr)
Iggy Pop bezeichnet sie als „strange people from“ Liverpool, das mögen wir, und hoffen auf ein Spektakel am Samstag. Am wildesten wird es wohl zur Nacht in der Prinzenbar. Rotweinspritzer oder Blut auf der Bühne nicht ausgeschlossen. (tk)

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Album der Woche: Faces On TV

21. September 2018 - 6:00:47 - Album der Woche, Reeperbahn Festival 2018

Erstmal: Namen. Er ging mit dEUS, Yeasayer oder Balthazar auf Tour, er hat für Warhaus produziert und in der Promo zu seinem neuen Album wird sein Sound mit dem von Air, Afrika Bambaataa und Pharrell Williams verglichen, das Reeperbahn Festival sagt sogar: Die Musik jongliert auf dem feinen Seil zwischen der technischen Finesse von Radiohead und der kargen Düsternis von Portishead.

Er ist Jasper Maekelberg, sein Projekt heißt Faces On TV, sein erstes Album „Night Funeral“. Und das ist so unglaublich gut, so maximal spannend, so berauschend schön. Morgen spielt er auf dem Reeperbahn Festival (Grüner Jäger, 23.10 Uhr), muss man hin. Geh da mal hin! Und kauf dir vorher dieses Album

Runde zehn Songs sind auf diesem Debüt und auf diesen lebt sich der Belgier fast schon hemmungslos aus, spielt sich durch Pop und Elektronika, spielt mit Hip Hop-Charme, Soul und Trip-Hop, mit World Music-Momenten, 80er Pop-Zitaten, psychedelischen Sounds und den unterschiedlichsten Leveln der Dunkelheit.

Da geht also einiges. Während ein Song wie „Dancing After All“ zum Beispiel schnell zum Ohrwurm wird, eröffnet „Suspicious“ noch dezent verwirrend und zieht einen „The Image Of Boy Wonder“ durchaus noch gutes Stück tiefer. „Looking Glass“ kommt dann mit Bläsern um die Ecke, „Slowly Fading Out“ mit sperrigen Beats unter gesprochenen Vocals und „Call Me Up“ als Dena-artiger Pophit mit Mr. Oizo-Beats. Und funktioniert ebenso, ist ebenso gut. So stark. Wie das meiste vom anderen. (mf)

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Ticketverlosung: The Stanfields

20. September 2018 - 6:00:49 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Verlosungen

Der Eintritt kostet den Verstand? Steht hier. Aber! Mit Glück kostet der … nichts. Denn wir verlosen 2×2 Tickets für die Show der The Stanfields am 7. Oktober im Hafenklang. Das geht wie immer, schickt uns eine Mail an verlosung(at)concert-news.de mit dem Betreff „Stan By Stan“ und – wichtig! – eurem vollständigen Namen, wir losen bereits Ende der Woche aus (Teilnahmebedingungen).

Passend zur Tour haben The Stanfields seit gar nicht langer Zeit übrigens auch ein neues Video zu „How Long Is The Road“ – bockt! Und wer mehr will, bekommt mehr. Denn an diesem 7. Oktober machen ihre Label-Buddies Zach Mathieu den Support (schauen: „Catch A Fire„). Man sieht sich im Hafenklang!

 

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Don’t worry. Be happy.

19. September 2018 - 6:00:19 - Knust, Konzert-Tipps, Uebel & Gefährlich

Schrieb die Kollegin über das Debüt noch: „Euphorie ist das Motiv, das sich durch die Platte zieht und das Ganze zusammenhält. Selten wird es wirklich traurig“, heißt die neue Single der Leoniden: „Alone“. Oha. Ein Song über Einsamkeit? Das klingt … traurig. Ist es aber gar nicht. Leoniden-Sänger Jakob Amr sagt über den Song: „Einsamkeit ist zwar schrecklich, aber Alleinsein tut manchmal gut. Wohlempfinden vor Erlebniszwang. Genau deshalb ist ‚Alone‘ kein trauriges Lied.“

Traurig klingt es auch nicht, traurig ist auch nicht das Video. Hier läuft „Alone“. Das Album dazu wird „Again“ heißen, mit „Kids“ und „River“ gibt es noch weitere Songs daraus zu hören. Die alle und noch viel mehr dann spielen erst am 7. November im ausverkauften Knust, später dann am 8. März 2019 im Uebel & Gefährlich. In beiden Fällen erwarten wir: Euphorie.

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Reeperbahn Festival 2018 Tipps für Mittwoch und Donnerstag

18. September 2018 - 18:10:42 - Festivals, Reeperbahn Festival 2018

Seit 2006 ist das Reeperbahnfestival gewachsen, so gibt es seit letztem Jahr das Festival Village am Heiligengeistfeld, wo nun auch der Umtausch der Tickets in das Festivalbändchen möglich ist, von Mittwoch bis Samstag täglich ab 10 Uhr. Dort wird auch die Ausstellung von Klaus Voormann zu sehen sein, die ein Highlight im Ausstellungsangebot ist. Die Elbphilharmonie wird ebenfalls bespielt, sowie die St. Michaelis Kirche. Genauso voll sind aber die kleineren Läden wie das Molotow mit seinen vier! Spielorten mit Bands aus aller Welt. Der Länderschwerpunkt liegt dieses Mal in Frankreich. Einige von uns haben Tipps für Euch, für heute und morgen, und am Freitag dann nochmal. Wir wünschen Euch Entdeckungsfreude und musikalische Momente des Glücks.

(Bitte erkundigt Euch über die App oder am Infodesk über mögliche Änderungen, alle Angaben hier ohne Gewähr.)

Mittwoch

Blond  (Astra Bühne; 19:00 Uhr und Sommersalon; 22:20 Uhr)
Blond  beehren uns an diesem Tag gleich zweimal mit ihrer glänzenden Präsenz! Zuerst auf der Astra Bühne Zur Geilen Knolle, sind sie dann später im Sommersalon zu finden, wo sie uns mit Pailletten-Pop und „Guter Laune!“ in Tanzstimmung versetzen werden. Skeptisch? War auch ich zuerst! Hingehen, tanzen und überzeugt nach Hause fahren. (rb)

Rikas (Docks; 19:30 Uhr)
Nachdem sie vor zwei Jahren während des Reeperbahn Festivals die Straßen unsicher gemacht haben, ist es dieses Mal ein Club. Genauer gesagt, das Docks! Die Rede ist von den Indie-Surf Pop Barden Rikas. Eröffnet haben sie den Abend für mittlerweile so viele namhafte Künstler, dass ich gar nicht alle nennen mag, aber können sich AnnenMayKantereit, Olli Schulz oder auch Von Wegen Lisbeth so sehr irren?! (rb)

Leto (Grüner Jäger, 20:00 Uhr)
„Eine weitere Band aus Hamburg auf dem Hamburger Label Rookie Records. Postpunk mit Emo- und Indie-Anleihen, halbwegs junge Männer, die gerne Turbostaat, Captain Planet, Muff Potter und Love A hören und die man auf eben diesen Konzerten antrifft“ Das sagt ihr Label, das sagt eine Menge. Das sagt nur nicht, wie gut Leto sind. (mf)

Tents (Indra; 21:20 Uhr)
LiebhaberInnen des dark-dreamy-post-Punk sollten sich frühzeitig am Mittwoch Abend in das Indra begeben. Das Trio Tents aus Österreich gibt dort seinen Festivaleinstand. Woher der Sänger diesen hübschen britischen Akzent nimmt (manchmal fast Ian Curtis ähnelnd), erzählt er vielleicht. (tk)

Dena (Prinzenbar, 22:40 Uhr)
Pop? Hip Hop? Dance? Ja. Und live obendrauf unglaublich gut. Dena hat ihren Block verlassen und verzaubert mit ihrem nagelneuen Abend die Prinzenbar. Wenn du da nicht hingehst, kannste dein Ticket fürs ganze Reeperbahn Festival gleich in die Tonne treten. (mf)

Jungle (Docks; 22:50 Uhr)
Das Kollektiv aus UK hat schon auf dem Hurricane das begeisterte Zelt zum Tanzen gebracht und nun steht das zweite Album in den Startlöchern – das schreit nach einem ziemlich vollen Docks und einem sich lohnenden Schlange-stehen!

A Tale of Golden Keys (Prinzenbar; 00:00 Uhr)
Diesen Tipp mag man gar nicht so laut sagen, in Anbetracht der kleinen Prinzenbar. Aber dank fortgeschrittener Stunde und einer zweiten Gelegenheit am Freitag zu ähnlicher Zeit im Moondoo, darf man wohl optimistisch sein und sich auf die Nürnberger und ihren ziemlich tollen Indiepop freuen.

Donnerstag

Rosemary & Garlic (Molotow Club; 14:30 Uhr / St. Pauli Kirche; 19:30 Uhr)
Eine Gewürzmischung mit Piano, Cello, Moog und einer sirenenhafte Stimme. Empfehlenswert ist diese niederländische Band unbedingt in der Kirche am Abend, das wird ganz „göttlich“ werden. Wenn Anne van den Hoogen singt: …i let it shine… (tk)

Life and Time (Spielbude; 15:50 Uhr)
Korea musiziert sich langsam aber sicher auf den Radar des Indie-Musik-Hörers. Life and Time zeichnen sich durch ihre treibenden Rhythmen aus, bei denen man unwillkürlich mitwippen muss – ist das eigentlich Pop oder Rock? Wie auch immer, jedenfalls heißt es früh Feierabend machen, um die jungen Koreaner auf der Spielbude sehen zu können. (eh)

Theo Lawrence & The Hearts (N-Joy Reeperbus; 18:15 Uhr; Nochtspeicher; 21:00 Uhr)
Apropos Länderschwerpunkt, hier zeigt der kanadisch-französische Theo Lawrence mit seiner Band, das Blues-Rock sehr wohl heutzutage noch reinhauen kann. Zweimal zu sehen, am Bus wahrscheinlich nicht so intim, wie am Abend im Nochtspeicher. (tk)

Faces on TV (Nochtspeicher; 19:40 Uhr)
Im Programm des Festivals stehen Vergleiche mit Alt-J und Radiohead – ob das stimmt, davon sollte sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen. Melancholischer, vielleicht sogar psychedelischer Pop erwartet einen aber ganz sicher, wobei Melancholie hier nicht mit Langeweile gleichzusetzen ist. (eh)

Karies (Molotow / Backyard, 23:25 Uhr)
Zitat Gaesteliste.de: „Störrisch, stoischer PostPunk und düstere Wave der 80er Jahre.“  Ergänzung concert-news.de: Grandios gemacht, ausgedacht, eingespielt – live gespielt. Mit Zeit für Zärtlichkeit … (mf)

Ihr braucht Tickets? Dann Theaterkasse Schumacher