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Nazis raus!

30. Juli 2018 - 6:00:33 - Konzert-Tipps, Molotow

Weder gibt es zu wenige Bands aus Hamburg noch gibt es zu wenig gute Punkrockbands. Und doch fällt diese Band aus der Reihe, fällt auf, ist besser als so viele andere. Angry Youth Elite. Beheimatet auf dem wunderbaren Label Sportklub Rotter Damm (Vizediktator, Kolari, Abramowicz), mit einer frischen, von Jason Livermore (Rise Against, Hot Water Music, Lagwagon) produzierten Platte im Gepäck und – mit Inhalt. Angry Youth Elite-Sänger Charly sagt: „Punkrock muss wieder klarere Linie zeigen. Statt seichtem Singer-Songwriter-Hype sehen wir ihn schneller und härter, gepaart mit der amerikanischen Punk-Einstellung von Gemeinschaft, Freundschaft und klarer Stellung gegen Rassismus und Kapitalismus.

Ende Mai erschien ihr tolles Album „Ready! Set! No!“, ein zwölf Songs starkes Punkrock-Highlight alter Schule. Grob zwischen Pennywise, Good Riddance und Rancid, voller Melodien, Kraft und Eingängigkeit, gespickt mit Hits und kleinen Hymnen wie „Again & Again“ oder „No Matter, Who Cares?„. Ein einfach wahnsinnig gutes Album eben. Was da kam. Und ein sicher wahnsinnig gutes Konzert, das kommt. Am 27. Oktober spielen Angry Youth Elite im Molotow. (mf)

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Oh. Ah. Ihsahn.

29. Juli 2018 - 6:00:35 - Konzert-Tipps, Logo

Großer Name. Sehr großer Name. Kleiner Club. Am 31. Oktober tritt Ihsahn im Logo auf. Und Ihsahn ist Vegard Sverre Tveitan. Aha. Aber:  Ihsahn ist Sänger und Gitarrist von Emperor. Oha! Also: Black Metal? Black Metal. Aber nicht nur. Sondern auch Prog. Math. Pop. Und mehr.

Das sagen wir. Und das sagt der Künstler, der unter  anderem Iron Maiden, King Diamond, Bathory und Radiohead als Einflüsse nennt, selbst. „Wie schon auf meinen vorherigen Alben versuche ich auf ‚Àmr‘ Vielfalt abzubilden. Dabei soll jeder Song individuell sein.“ Einer heißt „Arcana Imperii„, ein anderer „Wake„. Beide irgendwie anders, dabei beide irgendwie schwarz – aber in bunt. Und beiden vom aktuellen Album. Anfang Mai erschien das Album „Amr“, bestehend aus neun Songs sowie als Bonus einem vertonten Gedicht von Edgar Allan Poe. Und tatsächlich, folgt hier nicht stur einem roten Faden, keinem schwarzen Faden, sondern nur sich selbst. Da darf es mit einem Song wie „Samr“ auch mal poppiger werden, mit „When You Are Lost And I Belong“ deutlich dunkler, mit „Marble Soul“ zwischenzeitlich noch mal ghostiger, mit „One Less Enemy“ dreckiger, schleppender und trotzdem wunderschön und glasklar. Ihsahn macht das schon. Und was er will. (mf)

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Sommer in Altona: Mount Kimbie

28. Juli 2018 - 6:00:57 - Sommer in Altona 2018

Bevor im September das dritte Mount Kimbie-Album über Warp Records erschien, hatten Kai Campos und M.K. drei Jahre daran gearbeitet und stets dabei darauf geachtet, „all das wegzustreichen, was sich zuvor als erfolgreich für uns herausgestellt hatte.“ Das Resultat: „Love What Survives“. Ein schlicht starkes, schönes, ziemlich sehr spannendes Elektro-Album. Irgendwie und doch ein bisschen mehr.

Als Feature-Gäste luden sie sich James Blake (gleich für zwei Songs), Micachu, Andrea Balency und King Krule ein. Letztgenannter macht bei „Blue Train Lines“,  Micachu bei „Marilyn“, James Blake bei unter anderem „We Go Home Together“. Auf Tour aber gehen die beiden Briten ohne die komplette Gästeliste, am 3. August spielen sie den Sommer in Altona. Und das ist dann doch ein schöner Kontrast zu zum Beispiel Nathan Gray, La Dispute oder The Dead South … das komplette Programm findet ihr hier, das Album von Mount Kimbie bei den Elektronerds von Finest Vinyl. (mf)

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Album der Woche: The Spitfires

27. Juli 2018 - 6:00:35 - Album der Woche, Konzert-Tipps, Monkeys

Jungs, ihr seid spät dran. Sommer läuft schon und Sommer läuft gut. Noch besser wäre er mit: euch. Mit The Spitfires und ihrem neuen, ihrem dritten Album. „Year Zero“ heißt es, kommt heute via Hatch Records (Nine Black Alps, The Wedding Present) und bietet einen sommerbunten Mix aus Rock N Roll, Soul, Ska und Punk. Und ist dabei doch keine reine Party-Platte. Zum Glück

Billy Sullivan (Gesang, Gitarre), Sam Long (Bass, Backing Vocals), Matt Johnson (Schlagzeug) und George Moorhouse (Keyboard) nämlich finden hier die Balance zwischen … allem. Den Stilen, den Stimmungen, den Songs. Und machen so eine herausragend vielfältige Platte, ohne dabei wirr oder konstruiert komisch zu klingen. Ganz im Gegenteil, die zehn Songs laufen am Stück durch, passen zusammen, aufeinander auf und sind doch jeder für sich eigen. Die Tempi wechseln, die Emotionen, von fröhlich bis kurz vor euphorisch geht es über nachdenklich, still bis fast melancholisch. Zwischendrin dann perfekte Bläser, ein bisschen mehr Dampf für den Strand, immer schön britischer Prägung,  keine Zeit für Langeweile.

Als erste Eindruckmacher empfehlen wir mal das mitreißende „The New Age“ und den ebenso tanzbaren Opener „Remains The Same„. Im Gegensatz dazu stehen dann Lieder wie wunderschöne Klavier-Ballade „By My Side“ oder das chillige Skastück „Move On„. Ohne, dass sie die Sache runterziehen, Sommer ist immer noch.

Allerdings ist Sommer nicht mehr, wenn The Spitfires, die schon mit Paul Weller, The Specials oder The Skids unterwegs waren, nach Hamburg kommen. Am 18. Oktober spielen sie im Monkeys Music Club. (mf)

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Exklusive, The Valuator

26. Juli 2018 - 6:00:56 - Astra-Stube, Konzert-Tipps

Sie spielen fünfmal in UK, dreimal in Frankreich, zweimal in Schweden – einmal in Deutschland. Am 16. August in der Astra StubeTime, The Valuator? Exklusive, The Valuator! Die kommen übrigens aus: Essen. Ist so.

Vor der Tour erscheint nach einigen Singles noch das erste Album der Band. „How Fleeting, How Fragile“ wird es heißen und ab dem 3. August erhältlich sein. Beheimatet ist es auf Long Branch Records, was die Band zu Labelmates von zum Beispiel Black Map, Within The Ruins und The Hirsch Effekt macht. Klingt nach einer guten Wahl. Und klingt nach einer spannenden Band, mit  „Elusive Reasons“„When I Meet Death“ oder „The Violent Sound“ gibt’s schon einiges zu hören, zudem wurde das Video zu „In Control“ frisch online geschoben.

Ob sie damit das erreichen, was Rene Möllenbeck (Gitarre, Klavier) und Phil Bayer (Sänger) im Namen der Band sagen? Wird sich zeigen, denn das Ziel ist ambitioniert: „Time, The Valuator streben danach, etwas zu schaffen an das man sich erinnert.“ (ptk)

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Metalbunt.

25. Juli 2018 - 6:00:23 - concert-news präsentiert, Festivals

Das Elbriot Festival ist so ein bisschen wie Wacken. Auch Metal, viel Metal, ein Metal-Festival. Aber eben doch mehr. Mit Bands, die irgendwas mit Metal zu tun haben, aber doch keine …  reinen Metalbands sind.

In diesem Jahr geht es in die sechste Runde und auch wenn schon mal mehr Bands auf dem Großmarkt gespielt haben, ist das 2018er Line-Up ganz schön … bunt. Metalbunt. Da spielen zum Beispiel die Cross-Over-Legende Suicidal Tendencies oder die Hardcore-Ballermänner von Beartooth neben, nach, vor und zwischen Headliner Arch Enemy und Schwarzmetal-Legende Satyricon, dazu gibt’s dann noch Hatebreed-Fronter Jasta oder Skindred – und ein bisschen mehr kommt wohl auch noch dazu …

Wir sind gespannt und freuen uns auf den 18. August, wenn wir euch das Elbriot Festival 2018 präsentieren. (mf)

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Interview. LP-Verlosung. Hot Water Music!

24. Juli 2018 - 6:00:03 - Gr. Freiheit 36, Interview, Verlosungen

Due to unforeseen circumstances stemming from personal and family matters, we will be cancelling our upcoming summer tour dates, until the middle of August.“ So posteten The Flatliners im Juni und sagten damit auch ihren Support-Gig für Hot Water Music am 8. August in der Großen Freiheit 36 ab. Mit Goodbye Fairground und Shoreline wurde inzwischen gleich doppelter Ersatz besorgt. Guter, sehr guter Ersatz! Die einen klingen so, die anderen so.  Beide stark, beide gucken bitte, pünktlich kommen!

Und danach die Gainsville-Helden und – The Flatliners -Sänger und Gitarrist Chris Cresswell sehen. denn der wird auch dabei sein, er vertritt den erkrankten HWM-Gitarristen Chris Wollard. Und ihm stellten wir dazu ein paar Fragen.

Hot Water Music sind für mich …
… hard rocking Gator guys. Ich werde sie immer unterstützen und genieße es, mit ihnen unterwegs zu sein.

Mein Lieblingssong von Hot Water Music ist …
… „A Flight And A Crash“ Er ruft unbeschreibliche Gefühle in mir hervor. Ich könnte durch eine Mauer rennen, während ich diesem Song höre – und würde Schmerzen empfinden.

Der am schwersten zu spielen Hot Water Music-Song ist …
entweder „The Sense“ oder „Giver„. Mr. Wollard ist wirklich ein Meister seines Fachs. Die Gitarren-Parts bringen meinen Kopf fast zum Explodieren. Denn deine Hände hören nie auf, sich zu bewegen, wenn du die beiden Songs spielst. Und dein Gehirn versucht ihnen irgendwie zu folgen …

Das Beste auf Tour zu sein ist …
… Zeit mit deinen Freunden zu verbringen, um die Welt zu reisen und Gigs zu spielen. Das ist der Traum, der wahr geworden ist.

Und dass Schlimmste auf Tour zu sein ist …
… wenn du realisierst, dass dein Körper nicht mehr mitmacht, wenn du nicht mehr singen kannst. Dann fühlt man sich hilflos und nutzlos.

Im September 2017 veröffentlichten Hot Water Music ihr Album „Light It Up“. Von einem runden Dutzend neuer Gainsville-Hymnen sprachen wir damals, in typischer Hot Water Music-Manier und damit mal wieder beeindruckend intensiv, leidenschaftlich, großartig. Wir machten es zum Album der Woche. Logisch. Und jetzt verlosen wir es.  Nicht das normale, sondern die ultralimitierte „Light It Up“-LP, farbig, wunderschön, wer möchte sie haben? Schreibt uns eine Mail mit dem Betreff „Hot Water MEINS“ an verlosung(at)concert-news.de, packt eure Adresse dazu und lest vorab die Teilnahmebedingungen hier. Viel Glück! (mf)

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Sommer in Altona: Es geht los!

23. Juli 2018 - 6:00:14 - concert-news präsentiert, Sommer in Altona 2018

In wenigen Tagen startet der Sommer in Altona und dann spielen unter anderem Nathan Gray, The Dead South, Die Sterne oder La Dispute zwischen Königsstraße und Nobistor. Den Anfang machen Deaf Havana, sie treten am 28. Juli auf – und damit kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums.

Am 3. August erscheint „Rituals“, mit „Sinner“ gibt es bereist was zu hören. Geschrieben hat das Album Sänger James Veck-Gilodi, eingespielt hat es erst danach die ganze Band. Veck-Gilodi: „Ich bin da ziemlich hemmungslos zu Werke gegangen. Das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, wirklich ein Album für mich alleine zu machen – geschrieben zu meinem ganz eigenen Vergnügen. Ich verstehe, dass ich damit eventuell den ein oder anderen vor den Kopf stoße, aber ich habe das große Glück meine Band an meiner Seite zu wissen, die mich auf dem Weg begleitet. Wir sind alle super aufgeregt, mit diesen Songs auf Tour zu gehen und sie live zu spielen.“ Zum Beispiel: 28. Juli, Sommer in Altona.

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Anti? Alle!

22. Juli 2018 - 6:00:42 - Fabrik, Konzert-Tipps

„Besser kann man Punk nicht spielen“ schwärmten wir im vergangenen Jahr, als Anti-Flag ihr Album „American Fall“ veröffentlichten. Wir nannten es „das neue Meisterwerk der meisterhaften Polit-Punks aus Pittsburgh und das ist mehr Pop-Punk, als jedes andere ihrer Alben zuvor, ist musikalisch euphorisch, eingängig, mitreißend, phasenweise geradezu hemmungslos hymnisch.“

Doch das ist nicht alles, jetzt setzen Anti-Flag noch einen drauf und schnüren eine Tour-Paket, das schwer zu toppen sein wird. Denn wenn sie am 19. Oktober in die Fabrik kommen, dann werden sie von Silverstein, Cancer Bats und Worriers begleitet. Sensationell? Ja.

Um Worriers zu verstehen, empfehlen wir das Interview bei den lieben Mitschreibern von gaesteliste.de, hier, passen dazu auch das Video zu „The Possibility„. Bockt! Zwei Nummern lauter, deftiger, heftiger wird es dann mit den Cancer Bats , die erst im April und einfach so, ohne Ankündigung ihr neues Album „The Spark That Moves“ raushauten. Und was ist das für ein Ding geworden, ein räudiger Bastard aus Hardcore, Metal, Sludge und Punk. Hier gibt es „Winterpeg„, direkt daneben „Headwound„. Und dann noch Silverstein, die „gerade erst im Logo waren„, die mit „Dead Reflection“ ein noch immer tolles, aber nicht mehr komplett neues Album mitbringen und die mit Songs wie „Retrograde“ den Abend noch besser machen, als er ohnehin schon wäre. Denn: Anti-Flag. Und besser als die kann man Punk nicht spielen. So! (mf)

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Deaf Dumb Blind

21. Juli 2018 - 6:00:17 - concert-news präsentiert, Gruenspan

Dieser Anzug. Sensationell. Nicht auf dem Foto. Zak Tell trug ihn im vergangenen Jahr in Wacken. Ein Testbild-Anzug. Mehr Metal geht nicht. Und seine Clawfinger sind Metal, Rapmetal since 1993. Siehe hier. Und den Anzug auch, wenn sie „The Truth“ und so zocken.

Und siehe auf der gestern veröffentlichten Wacken-Compilation „Live At Wacken 2017 – 28 Years Louder Than Hell“ mit 29 Songs auf 2 CDs und 45 Songs auf 2 DVD, aufgenommen in Wacken 2017. Neben Clawfinger zocken hier auch Turbonegro, die Rockabilly-Band Headcat mit Slim Jim Phantom von The Stray Cats, Heaven Shall Burn, die UK Subs oder Prong zwischen klassischeren Metal-Bands wie Napalm Death und Max & Iggor Cavalera, Rage, Uli Jon Roth, Tankard und Accept, Europe und Sacred Reich,  Nile, Witchery und Inferum ihre Songs. Und dabei sind einige Highlights, manch wirklich schlimmer Song … und dieser Anzug.

Ob er ihn noch mal aus der Kiste holt? Auch dieses Jahr spielen Clawfinger in Wacken. Und später dann auch bei uns. Am 10. November präsentieren wir euch die Schweden im Gruenspan. Und dann geht es nicht … kreuz und quer durch die Geschichte der Band, sondern gezielt auf ein Album: „We took a quick coffee break and all of a sudden 25 years had passed since we released our debut album: Deaf Dumb Blind. If that’s not a reason to celebrate then nothing is so we’ve decided to do a few exclusive club shows in some of our favourite cities. The plan is simply to play the album in it’s entirety, from beginning to end and then some. So, if you want to see a bunch of middle-aged men play music they made when they were still young then please feel free to join in on the fun. Our party is your party and we couldn’t do it without you.“ Keine neue Idee, aber eine gute. Wieder einmal. (mf)

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Album der Woche: Adolescents

20. Juli 2018 - 6:00:12 - Album der Woche

Am 27. Juni 2018 verstarb Steve Soto im Alter von 54 Jahren. Steve Soto spielte einst bei Agent Orange und gründete 1980 mit ein paar Kumpels, unter anderem mit Frank Agnew von Social Distortion, die Band Adolescents. Soto war nicht nur das einzige ständige Mitglied der Adolescents, die sich in ihrer Karriere zweimal auflösten, er war für seine Band auch“fearless leader, bass player, singer, songwriter, producer, and best friend.“ Rest in peace!

Heute erscheint nun das neue Album der Adolescents, „Cropduster“, erneut beheimatet auf Concrete Jungle Records (Turbo ACs, The Creepshow) und mit 18 Songs nicht nur rappeldickevoll, sondern auch ziemlich fantastisch. Authentisch, mitreißend, spannend, politisch. Punkrock!

Die Adolescents waren nie so groß, nie so erfolgreich wie Bad Religion, vielleicht auch nie so cool wie die Cirkel Jerks, aber meistens so gut, manchmal besser, nur selten weniger. Ehrlich, wer auf 1980er Ami-Punk aus Kalifornien steht, wer Melodycore alter Schule mag, wer Bands wie Good Riddance, die Descendents oder 7 Seconds mag, der mag die Adolescents, der kennt sie, respektiert sie, feiert sie – und kauft sich auch „Cropduster“. Natürlich beim Punkrock-Mailorder der Herzen.

Auf „Cropduster“ zeigen die Herren einmal ihre ganze Klasse, zocken zwischen reichlich Temposongs wie „Just Because“ oder „Quicksand Blaster“ auch mal das extra groovene und fast schon an Anti-Flag erinnernde „Choke And Killswitch System“ oder das gemäßigtere „Gazetteer“, klingen hier und da eine Nummer fieser („Black Kiss“) und machen klar, dass auch sie wissen, wie man Pop in den Punk bringt („Prey For Armageddon“). Könner eben, alte Hasen, eine Legende. Nur einer von ihnen … fehlt. (mf)

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Neonschwarze Hitschüttler

19. Juli 2018 - 6:00:15 - Gr. Freiheit 36, Konzert-Tipps

Die Schwizzy’s sind wieder da! Nachdem zuletzt Gips und Mauser zwei ziemlich fette Solo-Alben gemacht haben, machen Marie Curry, Johnny Mauser, Captain Gips und Spion Y nun wieder gemeinsame Sache. Willkommen zurück, Neonschwarz.  Auch wenn sie nie weg waren …

Das letzte Album erschien ja erst 2016, wir machten es zum Album der Woche, doch erstens ist das im Rap schon ein bisschen länger … und zum anderen für uns zu lange. Denn hey, wir sind Fan, tatsächlich Liebe und so. Kein Wunder also, dass das Herzklopfen grad wieder etwas mehr geworden ist. Wegen: „Clash“. So heißt das neue Album, das am 12. Oktober auf – logisch – Audiolith erscheint. Und auf dem, so sagt die Agentur, „erleben wir Neonschwarz so persönlich und unmittelbar wie nie zuvor.“ Einen ersten Song gibt es schon, hier läuft „Gleis 13„.

Bis zum (derzeit bekannten …) – nächsten Hamburg-Konzert der Schwizzy’s allerdings muss man sich noch etwas gedulden, erst am 27. April spielen Neonschwarz in der Großen Freiheit 36. Wer so lange nicht warten möchte, schaut sie sich vorher in Lüneburg (9. November, Anna & Arthur) und/oder Husum (10. November, Speicher) an. Oder bereits am morgen auf dem Deichbrand Festival (16 Uhr, Palastzelt).

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The Coathangers. Live. Und live.

18. Juli 2018 - 6:00:51 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtwache

13 Jahre. Fünf Alben. Und dazu reichlich Singles, EPs und Splits. Genug Material also für ein Live-Album. Dachten sich The Coathangers und veröffentlichten am 1. Juni: „Live“.

Das gute Stück enthält satte 14 Songs aus der kompletten Historie des Trios, inklusive „Tonya Harding“ – und es klingt ziemlich dreckig, fiese und gemein. Und: fett!

Willste haben? Bekommste hier. Oder erstmal wissen, wie das so klingt? So in etwa so. Und dann … live? Logisch. Am 1. November präsentieren wir euch The Coathangers  in der Nochtwache. Und das wird dann ein ziemliches Fest, wenn Crook Kid Coathanger, Minnie Coathanger und Rusty Coathanger sich durch ihren fuzzigen Punk, ihren verstörenden, wütenden, wunderschönen Sound zocken. Wir präsentieren euch nicht nur die Show. Wir haben Bock, wir haben richtig Bock! (mf)

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Good Charlotte. Good?

17. Juli 2018 - 6:00:10 - Sporthalle

Ehrlich mal? Lieder wie „The Anthem„, „Lifestyles Of The Rich & Famous“ oder auch „I Just Wanna Live“ waren und sind einfach mal überragend gute Lieder. Sicher, der nerdige Singer/Songwriter-Fan, der Indie-Fanatiker, die engstirnigen Underground-Häschen sehen das anders. Sollen sie doch. Wir feiern weiter: Good Charlotte. Pop und manchmal Punk, Kindermucke mit Stil, mit Klasse, mit Können.

Sehr wahrscheinlich feiern wir auch das neue Album der Band ab. Aus Prinzip natürlich und vielleicht auch aus Überzeugung. Das wird sich zeigen, da warten wir noch mal ab. Am 14. September erscheint „Generation RX“, die ersten beiden veröffentlichten Songs sind … nicht so gut wie die oben genannten. Nicht mal nah dran. Leider. Fuck! Hier laufen „Shadowboxer“ und „Actual Pain„. Aber was nicht ist und warum denn nicht? Also Jungs, macht keinen Scheiß. Und wenn doch … gehen wir trotzdem hin, wenn Good Charlotte am 16. Februar 2019 in der Sporthalle spielen. Wegen „The Anthem“ und so, „Lifestyles Of The Rich & Famous“ und „I Just Wanna Live“ … (mf)

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Sommer in Altona: Nathan Gray

16. Juli 2018 - 6:00:27 - concert-news präsentiert, Sommer in Altona 2018

Was ein Typ, was für ein Output. Rastlos? Mindestens. Überkreativ? Ein Streber? Ein Getriebener? Ja und ja und ja. Nathan Gray, Sänger von Boysetsfire, als die einst pausierten gründete er das Solo-Projekt The Casting Out, aus dem schnell eine Band wurde. Mit seinem Sohn gründete er später die Hardcore-Band I Am Heresy, mit Daniel E. Smith machte er erst eine EP als Nathan Gray, schnell wurde das Nathan Gray Collective daraus (und ein Album der Woche …). Und dann erschien Anfang diesen Jahres sein tatsächlich erstes wirkliches Solo-Album „Feral Hymns“.

Damit ging er auf Tour, ebenso mit Boysetsfire, jetzt kommt er schon wieder rum. Rastlos eben, getrieben, högscht motiviert … und wir finden das überragend gut. Weil eben dieser Nathan Gray ein überragender Typ ist. Musiker, Sänger, Songwriter, Live-Musikant.

Auf „Feral Hymns“ gibt es übrigens nicht nur neue eigene Lieder, sondern auch „Across Five Years“ von Boysetsfire und mit „Alone“, dem wahrlich hymnischen „Quixote’s Last Ride“ und „Ebbing Of The Tide“ gleich drei The Casting Out-Songs. Und ähnlich dürfte es auch am 16. August werden, wenn Nathan Gray beim Sommer in Altona auftritt. Es wird eigene Lieder geben, neue Lieder, aber sicherlich auch Lieder seiner Bands. Genügend hat er ja. Bands und Lieder … (mf)

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Better together forever

15. Juli 2018 - 6:00:16 - Gr. Freiheit 36

Junge Menschen haben es gut. Sie denken bei Astley nicht an „Never Gonna Give You Up“ und „Together Forever“. Wobei, wahrscheinlich denken sie es doch. JEDER denkt bei Rick Astley an „Never Gonna Give You Up“ und „Togehter Forever“. Und so wird auch immer bleiben, da kann der gute Mann machen, was er möchte.

Er kann zum Beispiel weiter neue Alben machen. Im Alleingang, komplett. Selber schreiben, alle Instrumente einspielen, produzieren. Es ändert nichts, Rick Astley und wir, wir bleiben together forever und given you and me and us never up. Ist doof, aber ist so.

Freitag erschien das neue Album und auch „Beautiful Life“ ist nicht doof. Es ist ein durchaus seriöses Pop-Album, manchmal erwachsen und ruhig („She Makes Me“), dann durchaus kraftvoll („I Need The Light“), verspielt und mit so etwas wie Country („Chance To Dance“) oder auch mit dunkler Lässigkeit („Rise Up“) und natürlich Ricksher Tanzbarkeit („Beautiful Life„) angereichert. Ein anderer Song heißt übrigens „The Good Old Days“, einer zudem „Better Together“. Echt jetzt. Forever und so. Und obendrauf bald live: 17. September | Große Freiheit 36 (mf)

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Lift … me up?

14. Juli 2018 - 6:00:59 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

„Israel Nash bringt uns Woodstock zurück“, schrieb einst der Stern im Zuge der Veröffentlichung von „Silver Seasons“ 2015, „die gewaltigste Americana Platte des Jahres“ nannte der Rolling Stone gar das 2013er-Album „Rain Plans“. Was also kommt jetzt, wie wird Israel Nash abgefeiert? Wir sind gespannt.

Am 27. Juli erscheint „Lifted“ das fünfte Album, selbst aufgenommen im eigenen Studio in Texas, ko-produziert von Ted Young (Kurt Vile, Sonic Youth), eingespielt in der Besetzung Israel Nash, Eric Swanson, Josh Fleischman, Joey McClellan und Aaron McClellan (und ja, das sind Brüder). Einige Lieder daraus laufen schon jetzt, logisch. Schon länger „Rolling On“ und „Lucky Ones“, ganz frisch auch „SpiritFalls“, über den Song sagt Israel Nash: „‚Spirit Falls‘ is about being down, about those things and places that brings us to our knees. For me, this song was written from the harsh realisation that we are so small, grains of sand on this big cosmic desert. That’s a tough reality, a place where the spirit falls hard, but once you get over that concept and yourself a bit, you can go more places than you ever knew. From the big sun in the sky all the way down here to the live oak trees, were not only connected, but ultimately dependent on the things around us.” Live: 13. November, Nochtspeicher, präsentiert  von: uns. (mf)

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Album der Woche: Between The Buried And Me

13. Juli 2018 - 6:00:07 - Album der Woche, concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Als Between The Buried And Me im März ihr fabulöses Album „Automata I“ veröffentlichten, dieses Monster voller Mathcore und Kornschem NuMetal, Metal, Prog und Ambient, Screamings, Growls und butterweichen Gesänge, Pink Floyd-Momenten, Extrem-Metal-Geballer, Hardcore-Grooves, verträumte Passagen und wunderschönen Frickeleien, kündigten sie direkt den Nachfolger an. Genauer gesagt die Fortsetzung, „Automata II“. Sänger und Keyboarder Tommy Giles Rogers, Jr. sagte: „Jede Woche kommt und geht so viel Musik, jeder kann sofort neue Musik hören. Da ist es schwer für den Hörer, sich mit einem Album hinzusetzen und alle Facetten zu entdecken. Und weil unsere Alben gewöhnlich auch noch sehr lang sind, veröffentlichen wir unser Album in zwei Teilen.

Und jetzt ist es da, jetzt gibt es „Automata II“. Vier Songs sind nur drauf, die allerdings kommen auf eine Länge von über einer halben Stunde – und mehr geht für den Moment dann eh nicht. Denn hey, Between The Buried And Me, das hört man nicht einfach so und den ganzen Tag. Da hört man zu, das macht man bewusst, das ist ein Ereignis. Jeder dieser Songs ist ein Ereignis. Ein Abenteuer, ein Kunstwerk. Der Opener „The Proverbial Bellow“ braucht gleich mal 13 Minuten, wird aber trotzdem nicht langweilig. Im Gegenteil, immer etwas mehr, immer mal neu. Prog, Digga, im Wechsel still und lärmig, verkopft und verspielt und dabei mit unfasslichem Groove. Stillsitzen nicht möglich, meine Fresse ist das gut! Sorry.

Danach „Glide“, süße 2 Minuten und 13 Sekunden kurz. Los geht’s mit dem Schifferklavier, ihr Landratten, dann so ein bisschen Beatles, bisschen Muse, Soundtrack, Swing (!)  – und wird dann zum Intro von „Voice Of Trespass“. Mit noch mehr Swing, nur eben mit Metal-Untermalung, Jazz und gezupfte Soli, Prog, Rockabilly und Chaos, das ist nicht mehr schön, das ist krank, das ist super. Und wenn Bassist Dan Briggs sagt: „Automata II sees us at our most dynamic and most creative. It feels like turning a page into a whole new terrain and us working all these years together to arrive at this point. It’s quirky, adventurous, melodic, dark and full of theatrics.“ – dann hat er ganz sicher auch und ganz besonders diesen Song gemeint.

Zum Abschluss „The Grid“, fast zehn Minuten lang, atmosphärisch, hart, opulent, fast schon eingängig und im Vergleich zum Song davor regelrecht einfach. So möchten Ghost wahrscheinlich klingen, so würden Alice In Chains klingen können, so klingen nur Between The Buried And Me. Sensationell. Und das gibt es bei den sensationellen Menschen von Finest Vinyl zu kaufen. (mf)

PS: Am 14. November präsentieren wir euch Between The Buried And Me im Gruenspan.

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