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concert-news präsentierte:
Zugezogen Maskulin
23.02.2018 | Uebel & Gefährlich


Setlist: J.Bernhardt
8.4.2018


Setlist: Wolf Alice
1.11.2017


Setlist: The National
21.10.2017


Setlist: Kings Of Convenience
08.05.2017


Setlist: Fenech-Soler
09.03.2017

Setlist: Einstürzende Neubauten
Elbphilharmonie

Setlist: Minor Victories
Markthalle


Setlist: Abay
Reeperbahn Festival


Setlist: Helgen
Hanseplatte


Setlist: Queensrÿche
Gruenspan


Setlist: Rainbrother
Aalhaus


Setlist: Mark Lanegan
Uebel&Gefährlich


Setlist: Editors
Mehr! Theater


Setlist: DMA's
Prinzenbar, 3.11.15


Setlist: Cayucas
Kleiner Donner, 19.9.15


Setlist: Paul Smith
Molotow, 19.9.15


Setlist: The Charlatans
Indra, 04.09.15


Setlist: Marcus Wiebusch
Syltfähre, 23.07.2015


Setlist: Torpus & The Art Directors
Park Fiction, 20.07.2015


Setlist: The Slow Show
Prinzenbar, 25.04.2015


Setlist: Einar Stray
Knust, 24.05.2015


Setlist: Ibeyi
Prinzenbar, 19.04.2015


Setlist: Champs
Prinzenbar, 05.03.15


Setlist: Carl Barât And The Jackals
Molotow, 26.2.15


Setlist: Team Me
Knust, 25.04.2015


Setlist: Gaz Coombes
13.2.2015 | Rock Café


Setlist: Stars
21.1.2015 | Knust


Setlist: Ben Shadow
05.10.2014 | Knust


Setlist: Rhonda
05.10.2014 | Knust


Setlist: Trümmer
22.08.2014 | Hanseplatte


Carnival Youth | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Manic Street Preachers | Große Freiheit 36

Foto: Doreen Reichmann

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The Temperance Movement | Knust

Foto: Stephan Schulz

Ben Caplan | Nochtspeicher

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John Allen | Nochtspeicher

Foto: Doreen Reichmann

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A Mote of Dust | Kleiner Donner

Foto: Doreen Reichmann

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The Used | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Wakey! Wakey! | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Meadows | Grüner Jäger

Foto: Doreen Reichmann

Silversun Pickups | Knust

Foto: Doreen Reichmann

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Bloc Party | Markthalle

Foto: Doreen Reichmann

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Daughter | Grünspan

Foto: Doreen Reichmann

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The Maccabees | Markthalle

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The Posies | Monkeys Music Club

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Ian Fisher| Kukuun

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Coasts | Molotow

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Nada Surf| Mojo

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Bewegt euch, in dreiteufels Namen!

7. Juni 2018 - 6:00:54 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps

Wenn The Devil Makes Three die Bühne entern, dann sind sie in Ihrem Element – die Studioalben mögen musikalisch große Klasse sein, aber die Live-Shows sind zusätzlich noch ein großer Spaß. Die Spielfreude und Dynamik der drei Wahl-Kalifornier, die für ihren ansteckenden Groove keinen Drummer brauchen, bringt einen automatisch in Bewegung. Und gelegentlich bewegt einen zumindest innerlich einer ihrer melancholischen Songs, der die Story eines armseeligen Trinkers und Sünders erzählt.

Gitarrist Pete Bernhard, Gitarrist und Banjospieler Cooper McBean und Stehkontrabassistin Lucia Turino können jedes Tempo und alle Stimmungslagen. Bluegrass, Blues, Country, Folk und Swing verschmelzen zu einem Soundtrack, der uns am 18. September im Knust mal für einen Abend vergessen lassen wird, dass wir mitten in der Großstadt leben. Happily presented by your drunken sinners at concert-news. (df)

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Folk-Gypsy-Americana-Punks mit Flachmann

6. Juni 2018 - 6:00:51 - concert-news präsentiert, Knust, Konzert-Tipps, Tickets

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrer letzten Hamburg-Show, die wir euch ebenfalls präsentierten, kommen sie wieder an genau den Ort des Geschehens zurück: Larry And His Flask geben sich am 12. August wieder die Ehre im Knust. Schon damals haben wir uns gefragt, wann denn endlich der Nachfolger zum „By The Lamplight“ Album (VÖ 2013) kommt, heute kennen wir die Antwort: bald. Vorausgesetzt, die Crowdfunding-Kampagne verläuft erfolgreich. Hoffen wirs, denn das Multiinstrumentalisten-Quartett aus Oregon will nach eigener Aussage „das beste Album ihrer Karriere aufnehmen“. Wer der Sache ein bisschen nachhelfen will, kann das hier auf Pledge Music tun.

Für alle bereits wild entschlossenen gibts schon Tickets. Für alle, die vergessen haben, wie sauguter Folk-Gypsy-Americana-Punk klingt, hier eine Auffrischung in Form eines offizielles Livevideos zum Song „Muffled Thrums“ vom oben genannten Album. So ging’s damals auch im Knust ab. Und demnächst nun also wieder! (df)

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Reizvolle Ungewissheit: Profitabel?

5. Juni 2018 - 6:00:03 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

Umtriebiger als er es sich oft eingestehen möchte, braucht Benne diese Veränderung der einzelnen Lebensphasen. Dabei begegnet er nicht zuletzt der reizvollen Ungewissheit. In seiner neuen Single „Licht in uns“ widmet er sich zuversichtlich der Angst vor Morgen und deckt damit das erste Puzzlestück zum neuen Album auf.

„Was „Licht in uns“ für mich ausmacht ist, dass er auf eine sehr simple Weise etwas sehr Wichtiges sagt: Wir können uns immer selbst entscheiden wie wir mit Dingen umgehen wollen, es lohnt sich, sich selbst zu vertrauen, und wir alle haben das Potential unglaublich schöne Dinge zu tun Glücklich zu sein und andere glücklich zu machen. Am Ende ist es ein Song über den Glauben an die Menschen.“

Im Sommer folgt nach zwei Jahren die langersehnte dritte Platte „Im Großen und Ganzen“, mit der Benne am 5. November Halt im Nochtspeicher macht. Wir präsentieren euch die Show und garantieren, das wird ein fulminanter Abend! Zuvor stimmen wir uns am 6. Juni bei den Knust Acoustic schon ein, da beehrt uns der Berliner neben den wundervollen KLAN und Treptow. Auf ein Bier am Lattenplatz, Deal? (tki)

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… and you will know them by the trail of dead instruments

4. Juni 2018 - 6:00:10 - Knust, Konzert-Tipps

Alleine mit ihrem sperrigen Bandnamen setzen … And You Will Know Us By The Trail Of Dead schon ein Statement, und diese Extravaganz ziehen sie auch auf der Bühne konsequent durch: Seit den Anfängen vor 20 Jahren gehört das rituelle Zertrümmern von Equipment zur Show. Sie können aber nicht nur Show, sondern auch Rock. Sie haben sich einen Ruf als enorm innovative und kreative Band erspielt, den sie mit jedem weiteren Album ein bisschen fester zementieren. Neun Studioalben sind es mittlerweile, und bald kommt Nummer zehn – das ließ die Band selbst Anfang des Jahres verlauten. Conrad Keely postete auf seinem Facebook Account den Fotobeweis zu den frisch begonnen Aufnahme-Sessions im Studio. Wann es soweit ist mit Nummer zehn und wie es heißt, so konkret wissen wir es dann doch nicht.

Was wir aber ganz genau wissen: Am Sonntag den 10. Mai spielen die energiegeladenen Texaner eine von nur vier Deutschland-Shows im schönen Knust im schönen Hamburg. Diese Info ist zu gut, als dass wir sie nicht noch unbedingt loswerden wollten. Was wir auch wissen: Mangelt es an brandneuem Material, können wir euch auch besten Gewissens etwas Altes vorsetzen, denn die Musik von … And You Will Know Us By The Trail Of Dead wird nie alt. Deren Alben sind von der Sorte, die man auch nach Jahren immer wieder gerne aus dem Plattenregal zieht, um sich eine Dosis über die Kopfhörer zu geben. Deshalb hier was Uraltes von ihrem Meilenstein-Album „Source Tags & Codes“ (VÖ 2002). (df)

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Die Wüste lebt

3. Juni 2018 - 6:00:28 - Hafenklang, Konzert-Tipps, Logo

In München steht … passt nicht. Ab in die Wüste, aus der Wüste. Aus München ins Hafenklang. Ins Vorprogramm von Karma To Burn. Ladies & Gentlemen: Dune Pilot. Und nein, das mit dem Flugzeug sparen wir uns jetzt.

Am 5. Juni eröffnen die Münchner für KTB, zudem am 13. Juni für Coven im Logo. Immer dabei im Gepäck haben sie „Lucy“, ihr nagelneues, ihr zweites Album. Und das bedeutet Dessert und Hardrock, Stoner, Fuzz und Psychedelic. Auf die Mütze, manchmal trocken, manchmal in der dicken Hose.

„Alles in allem hat ‚Lucy“ durchaus das Potential auch eingefleischte Verehrer der Palm-Springs-Szene begeistern zu können“, schreiben zum Beispiel die Experten von metal.de. Schließen wir uns an, bitte um Auge und Ohr und empfehlen den Besuch. Die Besuche. (mf)

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Queens of Grunge

2. Juni 2018 - 6:00:14 - concert-news präsentiert, Gruenspan, Konzert-Tipps

Wie die erfrischende Dusche nach einem Tag mit Sonnenbrand. So wird es sein, am 19. Juni im Gruenspan. Ihr könnt dabei sein, wenn die Bühnenbretter beben und es wieder aufflammt, in den Herzen der Grunge-Rock Fans. Vier Kalifornierinnen zeigen Euch wie.

Vor zwei Jahren waren L7 nach langer Zeit wieder auf Headliner Tour unterwegs, dazwischen gab es Festivalauftritte und es wurde mal eben eine Banddokumentation produziert. Jetzt sind Donita Sparks und ihre Girrrls wieder zurück. Denn inzwischen sei die Band wieder auf den Geschmack gekommen und produziert ein neues Album, so Sparks im Rolling Stone. Die Veröffentlichung ist für Februar 2019 angedacht. Bisher wurden zwei Singles ausgekoppelt, eine davon könnt Ihr unten ganz im self-made-Video-Style ansehen. Wir freuen uns den Dienstag Abend im Juni zu präsentieren. (tk)

 

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Chor des Monats: Mai 2018

1. Juni 2018 - 12:00:22 - Astra-Stube, Barclaycard Arena, Chor des Monats, Docks (D-Club), Elbphilharmonie, Molotow, Nochtspeicher, Nochtwache, Prinzenbar

Heißer Mai. Heißes Programm. Unser Rückblick:

Tex live @ Nochtspeicher, Hamburg, 30.05.2018<br /> Copyright Doreen Reichmann Photography, 2018, all rights reserved

***Lucy Dacus (1.5., Prinzenbar) Ein viel zu leerer Spiegelsaal für eine vielversprechende Künstlerin an Gitarre und Gesang. Mit klassischer Bandbesetzung umzirpte sie die wenigen BesucherInnen, die nicht weniger begeistert waren. Erst zwei Alben alt ist die Dame aus Virginia, die Hamburg hübsch findet und sich für Amerika schämt. Das ist Gitarren-Alternative-Indie-Kram der sich gewaschen hat, und zwar nicht nur im Schonprogramm. (tk) ***30 Seconds to Mars (2.5., Barclaycard Arena) Schön aussehen ist leider nicht genug. Wo war denn bitte die Band, was war davon überhaupt live, war der Soundmann überhaupt anwesend oder kann Jared Leto wirklich nicht singen und wieso zum Henker soll man zu jedem, wirklich jedem Lied springen (egal wie langsam das Lied)? Und ja, du hast gerade eben erst gefragt wie es uns geht. Wird nicht besser. Von den Leuten mit Kamera, Handy und anderer Kamera auf der Bühne will ich gar nicht anfangen. Was für eine Farce. Jared Leto feiert ne Party auf instagram und wir waren dabei. Und ich dachte, ich hätte ein Ticket für ein Konzert gekauft. (eh)***Kettcar (5.5., Weinfest gegen Rassismus) Marcus Wiebusch & Friends war angekündigt und es wusste wohl jeder, was das bedeutet: selbstverständlich Kettcar. Ein kurzes Set für die weintrunkenen Gäste des schönen Weinfestes gegen Rassismus im Museum des FC St. Pauli. Wiebusch und Freunde wollten wohl auch lieber noch ein bisschen weiter Weine probieren statt auf der Bühne zu stehen, aber auch das recht kurze Set quer durch die alten und neuen Hits hat ziemlich Spaß gemacht. Kettcar gehen halt irgendwie immer. (eh) weiter…

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Album der Woche: Father John Misty

1. Juni 2018 - 6:00:28 - Album der Woche, Auswärtsspiel

„Sun is rising“ lauten die ersten drei gewichtigen Worte auf „God’s Favorite Customer“. Die später abschließende Klammer hält sich vor der nächsten Nacht jedoch vielleicht Hintertürchen in der Dämmerung offen: „Why not me? Why not you? Why not now?“. Der Tag zwischen alldem könnte dann entschleunigter kaum sein. Die Denkerstirn Father John Mistys befiehlt Zukunftsfähigkeit zum subjektiv denkbar und persönlich fühlbar schlechtesten Zeitpunkt. Bedeutet leises Shoegazing, nur beinahe ausgeprägt theatralische Balladen und gefühlt diverse Zwiegespräche mit den Sandmännern und Körnerfrauen dieses Planeten.

Manchmal, zum Beispiel in „Hangout At The Gallows“ könnte Easy Listening die Macht übernommen haben, wäre da nicht dieses Piano als Gegenspieler im Weg. In „Mr. Tillman“ hilft ein Regenvorhang aus und erst „Just Dumb Enough To Try“ holt so richtig zum Versuch aus, der latenten Verzweiflung so etwas wie Windenergie abzugewinnen. So geht das alles mehr oder weniger guten Willens voran. Wird „God’s Favorite Customer“ zur November-Platte im Juni. Eine, die es mühelos mit balladesken Klassikern der späten Siebziger aufnehmen kann. Aber auch eine, die sich „on the road“ anfühlt, wie einst Jackson Browne bezeichnenderweise auf „Running On Empty“. Die in „Date Night“ die Beach Boys im maximal verzerrenden Rückspiegel betrachtet und immer wieder emotionale Zwischenräume besetzt.

Eine, über deren erhabenes Songwriting mal gar keine Zweifel bestehen, die im Grunde Orchestergröße hat, vielleicht sogar den einen oder anderen Robbie Williams-Moment. Und eine, die während der Protagonist mit dem Kopf in den grauen Wolken und Beinen in Gummistiefeln an seiner Windjacken fummelt, weil der Reißverschluss mal wieder hakt. Und der trotzdem noch ein fröhliches Pfeifen über die spröde-nassen Lippen bekommt. Eine, der man Textzeilen wie „Goodbye, little Songbird“ nicht verzeiht, sondern verdankt. Weil dem verherzschmerzten Vater mit „God’s Favorite Customer“ nicht weniger als das nächste kleine Meisterwerk aus den Fingerspitzen geronnen ist. Eines, das ohne Auslaufrille übrigens eigentlich gar nicht existieren sollte.  (kel)

Gucken:  9. November | Rolling Stone Weekender
Kaufen: Hier. Wo sonst?

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Kings Of Metal

31. Mai 2018 - 6:00:47 - concert-news präsentiert, Konzert-Tipps, Logo

Ganz früher hießen sie Cytota. Doch dann stieg der Sänger aus, man machte sich Gedanken über den Sound. Bisschen Hardcore raus, weniger Post, mehr Metal, Metalcore, Sprechgesang, am Ende noch moderner. Mitreißender. Außerdem tat man sich mit Griffin Dickinson, Sohn des Iron Maiden-Frontmanns Bruce Dickinson, zusammen. Seit einigen Jahren nun heißen sie SHVPES und werden vom Kerrang ganz uneuphorisch „die neuen Könige der UK-Metalszene“ genannt. Übertrieben? Sicher. Aber sie können trotzdem was.

Im Juni erscheint ihre neue 4-Track EP „Mixtape 1“, mit „Undertones“ gibt’s den ersten ziemlich schönen Song daraus schon zu hören. Und der dürfte sich auf der Show am 14. Juni im Logo ziemlich gut mit den Songs des Debütalbums „Pain. Joy. Ecstasy. Despair“ vertragen, mit Songs wie „False Teeth“ oder auch dem Titeltrack.

Wir präsentieren euch die Show und empfehlen einen baldigen Ticketkauf. Natürlich hier.

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Zurück in Hamburg

30. Mai 2018 - 6:00:37 - Frau Hedi, Konzert-Tipps

Wie ein sehr buntes Bonbon erschien Oliver Gottwald 2015 auf der Bühne des Müssen alle mit-Festival. Durch seine ungewohnt fröhlich klingenden Songs blieb er bis heute im Gedächtnis und wird auch immer wieder gerne angehört. Die Musik vom Tonträger, schön und gut.

Nur wart der ehemalige Anajo-Sänger nach diesem Konzert lange nicht mehr im Norden gesehen. Auch musikalisch blieb es ruhig, bis seinem Solo-Debüt („Zurück als Tourist“, 2015) endlich in 2017 eine EP folgte. Die „Lieblingslieder“-EP war wieder bunt gespickt, wirklich herausragend war hier der beschwingte „Mustangmann„! Aber noch immer, kein Live-Termin in greifbarer Nähe. Doch jetzt, da ist doch was! Das Warten wird im Jahr 2018 endlich belohnt, denn tatsächlich, Oliver Gottwald  kommt mit seiner Band zurück nach Hamburg, um dort am 1. Juli seinen Gute Laune-Pop auf der Frau Hedi zu spielen. Vielleicht gibt es dort ja sogar frische Songs zu hören? Wir wissen es auch nicht, aber eines steht fest. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen! (rb)

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„Dozwesche isch – nur relativ schachmatt“

29. Mai 2018 - 6:00:23 - Stadtpark

Der Unterarm endet in schwarzer Schrift auf (sch)weißem Frottee kurz vor dem Handgelenk. Emporgereckt in die Luft der Achtziger Jahre. „Verdamp lang her“ klingt im ausgedehnten Intro auch heute noch, als hätten BAP live regelmäßig an der dysfunktionalen Klatsch-Rhythmusmaschine Mensch schier verzweifeln müssen. Aber so war das damals eben. Gab ja noch keine Smartphones und die Fingerspitzen lagen direkt auf der Musik. Zum Glück.

Was waren das also für Zeiten als Zorro noch sei „Z“ in den Schnee pisste, Kölsch mehr als ein viel zu dünnes Bier und sowohl Hamburg als auch die Domstadt ernsthaft Erstligareif waren? Nun, in der Tat solche, die schon zu Beginn der Achtziger Lieder wie „Kristallnaach“ dringend auf die Tagesordnung setzen lassen mussten. Apropos müssen alle mit: Für BAP-Konzerte mussten manche Eltern mehr als drei ausführliche Stunden auf ihre sich politisch und anderweitig gegenseitig aufklärenden Heranwachsenden warten. Zugaben und Botschaften auf BAP-Konzerten waren gefühlt noch richtige, ziemlich authentische Ereignisse.

Über dreißig Jahre später weiß so einer wie Niedecken immer noch: „Man darf bei politischen Inhalten die Poesie nie vergessen. Es nützt nichts, Parteitagsbeschlüsse oder Gewerkschaftsprogramme zu vertonen. Wenn die Poesie fehlt, bringt das gar nichts.“ und wünscht Glück. Die heutigen „Wolfgang Niedeckens BAP“, deren Besetzung schon längst ohne Charaktere wie einen Klaus „Major“ Heuser auskommen muss, haben mit ihrer frischen Bläsersektion und einer Anne de Wolff an Geige, Cello und Akkordeon ja trotzdem ein paar geschmacksichere, pointierte und sicherlich poetische Elemente zu bieten. 9. Juni | Stadtpark (kel)

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Bad Stream Motherfucker

28. Mai 2018 - 6:00:23 - Konzert-Tipps, Uebel & Gefährlich

Ein Album übers Abtauchen zwischen Bot-Likes und Unfollows, übers Ertrinken in Datenmüll und kaputten Links. Ein Post-Industrial / Electronica Soundtrack über Resignation, Isolation und Zynismus im neoliberalen Cyberspace mit hybriden Songs, für die es keine Grenzen zwischen Rock und Elektronik gibt.“ Oha. Viel Spaß mit: Bad Stream. Übrigens das Projekt von Martin Steer, auch bekannt als Gitarrist von Frittenbude.

Das neue Album erschien in April und wurde mit diesen Worten angekündigt. Und klingt fast noch besser. Es klingt nämlich außerordentlich gut. Dunkel, düster, kalt. Atmosphärisch, bedrückend, wütend.  Gaesteliste.de sagt: „Already Dark“ ist Synthie ohne Pop, aber doch mit, allerdings ziemlich schwarzen, Depeche Mode-Momenten, „Drown On Mars“ ein ganz großer, elektrischer Indie-Pop-Song, „Polyzero“ groovt mit niemals übertrieben harten Industrial-Sounds, „Black Weed“ mit feinen Beats, „Sex Cries“ ist fast so etwas wie eine Ballade. 

Demnächst gibt es das Ganze noch mal live. Zweimal. Am 7. Juli (Millerntor Gallery) und am 19. Oktober (Uebel & Gefährlich). Viel Spaß mit: Bad Stream. (mf)

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Interview: Körner

26. Mai 2018 - 6:00:28 - Interview, Konzert-Tipps, Nochtspeicher

Die Genderfrage erhält seit Jahren in der deutschen Popmusik ihre klare Definition. Glaubwürdigkeit sucht man hier vergebens. Dieses Nordlicht reiht sich da nicht ein und distanziert sich von dieser Selbstinszenierung. Nicht zuletzt durch sein eher untypisches Männerbild, das durch weiche Züge gebrochen wird. Körner räumt mit Oberflächlichkeiten auf und setzt seine Karte ganz auf´s echt sein, sich kopfüber reinstürzen. Wer in seinen Song „Gänsehaut“ reinhört, wird wissen wovon wir reden.

Seine brandaktuelle Single „Bist du da (da da)“ sowie das anstehende Debütalbum stellt er uns am 9. November im Nochtspeicher vor. Zuvor spielt er am 26. Juli eine kleine Support Show bei Wincent Weiss im Stadtpark. Zum Einstimmen trafen wir den bescheidenden Musiker auf der Zeitreise von Unheilig + The Dark Tenor und sprachen mit ihm nicht nur über die Facetten der Liebe, sondern auch warum er zu Universal wechselte. Aber lest selbst. weiter…

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Album der Woche: Swutscher

25. Mai 2018 - 6:00:04 - Album der Woche, Auswärtsspiel, Festivals

Irgendwann nähert sich der kurze Marius Müller-Westernhagen-Gedächtnismoment. Genauer gesagt mitten im steten Seitenwind auf „Wilde Deutsche Prärie“ von Swutscher. „Von A nach B zu C“ kommt dort nicht nur als rastlose Gleichung und Sammlung von Fluchtmetaphorismen. Sondern schlägt auch die Brücke aus dem zeitgenössischen Ursprung im dreckigen Berlin zu einer Stellvertreter-Susi, die geradewegs bis heute gefühlt hinter der längst zerfickten Mauer auf den Moment lauert. Urkomischerweise beginnt auf „Wilde Deutsche Prärie“ ohnehin alles in einem staubigen „Im Westen“-Knick zwischen Dornen und verdorrten Rosen.

Hier kaufen. Danke.

Toblerone-Gebirge, entzündete Identitäten und gleich mehrere Teufel aus dem Detail begegnen uns derweil schon vor dem ersten Ton. Ein Szenario, das dich entweder aus deinem letzten Albtraum entlässt oder in die nächste Spelunke aka Bierstübchen führt. Beides die idealen Orte für Swutscher, die als Wandergesellen-Bohème durchgehen und tief versacken könnten. In der Musikbox einmal mehr Alben von Element of Crime zwischen den 20 Golden Greats aus Garagenrock, Surf, Swamp-Blues, Country, Polka, Postpunk und Chanson. Swutscher hören aber auch exakt an der wunden Stelle hin, wo andere längst das Hartz4-Filter zur Gefahrenabwehr einsetzen. Oder wo RTL nur noch sabbernd draufhält. Und auch dort, wo die nächste mögliche AFD-Wähler-Seele vielleicht noch vor dem verzweifelt sich anbahnenden sozialen Kältetod gerettet werden kann. (kel)

Swutscher live:  2. Juni Ellerdorf – Wilwarin Festival | 3. August Tossens – Andy ist auf einem Tennisturnier | 4. August Elsdorf – Oakfield Festival | 1. September Stade – Müssen Alle Mit Festival

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Grunge und Gloria

24. Mai 2018 - 6:00:10 - Uebel & Gefährlich

Mein lieber Grunge. Und das nicht (nur), weil Naked Giants aus Seattle kommen. Sondern (auch) weil sie sagen: „Es gibt keinen Unterschied zwischen Punk und Classic Rock“. Und weil sie sich ihr Album von Steve Fisk produzieren haben lassen. Fisk,  Nirvana, Screaming Trees. Dann sehen sie so aus. Und dann klingen sie auch. Grunge. Zumindest etwas.

Das Album – es heißt: „Sluff„, mehr Grunge geht doch nicht? – ist draußen, kam im März und bockt. An anderer Stelle schrieb ich: „Und keine Sorge, das hier ist keine Soundgarden-Kopie, keine Möchtegern-Nirvanas. Sondern eine ziemlich unterhaltende Indierock-Platte, Slacker-Pop und eben Classic Rock ins Heute geholt, Alternative, Grunge.“ Aber hey, hört es euch an, schaut es euch an. Das lohnt sich. Einmal hier live bei KEXP, einmal am 30. Mai im Uebel & Gefährlich. Naked Giants supporten Car Seat Headrest. Tickets hier. (mf)

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Entdeckerfestival

23. Mai 2018 - 6:00:50 - Festivals

Wo fahren wir überall hin, um Musik, insbesondere Festivals zu erleben? Roskilde, Eifel, Scheeßel, dabei liegt das (kleine) Glück doch bereits im Süden Hamburgs! Wer nun an das MS Dockville denkt, liegt auch wirklich nur knapp daneben. Es geht nämlich auf das selbe Gelände! Denn eben dort findet auch in diesem Jahr am 16. Juni wieder das Daughterville Festival statt.

Dieses Kleinod unter den Open Air-Feten wird komplett von Jugendlichen im Alter von 14-18 Jahren organisiert und dennoch, oder gerade deswegen, glänzt es mit einem liebevoll gestalteten Programm, das sich sehen lassen kann! Die verschiedenen Programmpunkte Kunst, Musik und Wort decken ein wirklich weites Spektrum ab, was sich hinter den einzelnen Punkten verbirgt, könnt ihr hier nachschauen. Musikalisch werden für euch unter anderem Blond#ZWEIRAUMSILKE oder auch die Columbus Kids auf den Bühnen unterwegs sein.

Wenn ihr also Lust auf ein wirklich entspanntes und gut organisiertes Festival habt, Augen auf, es liegt in Wilhelmsburg! Die Tickets für den Tag auf dem schönen Entdeckergelände könnt ihr euch direkt nach Hause in den Briefkasten liefern lassen, möglich ist dies auf der Webseite des Daughterville. Solltet ihr mehr dem klassischen Ticketkauf verfallen sein, es gibt die schönen Hardtickets, für wenig Geld, unter anderem auch in der Theaterkasse Schumacher zu erwerben. Euer Kühlschrank wird es euch danken! (rb)

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Schanzenzelt: Fuck The Pullis

22. Mai 2018 - 22:08:48 - concert-news präsentiert, Festivals, Konzert-Tipps, Schanzenzelt 2018

Der erste Eindruck war ein mieser. Damals, beim Hans, als der Hans zertrümmert wurde. Was für’n Assi. Dachte ich. Bis heute kenne ich den Lars nicht persönlich, vielleicht ist er ja ganz nett? Ich glaube ja schon. Und sein Label (und manch Audiolither/in) finde ich inzwischen auch super. Audiolith. Ein Label mit Klasse. Großer Klasse. Egotronic und Frittenbude und Feine Sahne Fischfilet und Tubbe und Waving The Guns und und und … und dazu mit Einstellung, Konsequenz, Rückrad.

Im Schanzenzelt nun feiert das Label seinen 15. Geburtstag. Am 1. Juni heißt es Fuck The Pullis und dann gibt es? Nun, wohl nicht das, was wir bei Neonschwarz, Pöbel MC & Milli Dance und DiscoCtrl erwartet hätten. So was wie Rap nämlich … aber: „Manche nennen es Hip Hop, wir nennen es geile Musik um mal den Kopf auszumachen von all dem Dreck da draußen.“ Sagt das Label. Hin da! Sagen wir.

Über Neonschwarz ist jedes Wort zu viel, die Band ist der Wahnsinn und live noch besser. So war es vor zwei Jahren im Uebel & Gefährlich. Aber der Rest? Bockt auch. Pöbel MC & Milli Dance zum Beispiel. Die Battle? Rapper waren mit ihrem aktuellen Album „Soli-Inkasso“ bereits im März im Hafenklang, das mit Songs „Sososo“ im selben Monat erschien. Und das man sich gerne noch mal live ansehen darf. Dürfte … witzig werden. Irgendwie. Und böse. Brutal. Gutaussehend spielt hier keine Rolle. DiscoCtrl sind da noch nicht ganz soweit, ihr neuer Silberling „Midnight“ erscheint erst am 15. Juni. Und damit erst nach ihrer Show im Schanzenzelt. Mit „Sticky“ aber gibt es schon einen Eindruck. Und nein, das ist kein Rap, kein Hip Hop. Gar nicht! (mf)

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Ticketverlosung: Born Ruffians

22. Mai 2018 - 6:00:35 - concert-news präsentiert, Hafenklang, Konzert-Tipps

Wir haben es hier ja schon angekündigt: Born Ruffians sind zurück! Klar, der Hype der Anfangstage ist vergangen, aber das heißt nicht, dass man den Kanadiern nicht dringend eine weitere Chance geben sollte. Mit „Uncle, Duke & the Chief“ haben sie ein neues, viel zu wenig beachtetes Album am Start, zu dem man sich in drei Akten eine Geschichte über Sänger Luke Lalonde und eine ungewöhnliche Liebe ansehen kann: Akt 1, „Love Too Soon“, erzählt das Kennenlernen, Akt 2 „Forget me“ ist ein Indie-Song aus dem Bilderbuch ohne viel Brimborium über die schönen Tage und den Schmerz danach, und Akt 3, „Miss You“, bringt die Geschichte zu einem Ende.

Ihr könnt Born Ruffians am 29. Mai im Hafenklang für umsonst sehen, denn wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze! Schreibt uns einfach bis morgen 18:00 eine Mail an verlosung@concert-news.de mit dem Betreff „Die Lümmel vom Hafenklang“, vergesst euren vollen Namen nicht und mit etwas Glück seid ihr dabei (Teilnahmebedingungen)! (eh)

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