Lange nicht mehr im Stage Club gewesen? Mag Gründe haben – und am Sonntag (18. Mai) ist ne gute Gelegenheit die einfach mal Hau-Drauf-Kapelle über den Haufen zu werfen. Kommt und hört Euch Lake Street Dive aka LSD an: Die vier Musiker aus Boston habens in den letzten Monaten gut krachen lassen, mit “Bad Self Portraits” ihr viertes Album und nen schönen Song über “Selfies” abgeliefert, sich in einschlägigen amerikanischen Talkshows feiern lassen, Sängerin Rachael Price wird als cleane Version von Amy Winehouse ausgerufen. Mh. Geht auf jeden Fall gut ins Ohr, setzt sich fest und klingt tatsächlich in der Summe der Stile wie ne umwerfende Kneipenband, als die sich LSD selbst bezeichnen: “Wir waren, sind und werden immer eine Kneipenband sein – ob wir vor 10 oder 10 000 Leuten spielen.”
Wir können drauf gespannt sein, was die vier ehemaligen Kommilitonen live auf die Bühne bringen: Da ist Soul drin, eine gute Prise Folk und Jazz, ne tolle Stimme und mit Bridget Kearney am Kontrabass eine echte Rarität – ganz bestimmt ein Erlebnis. Ein leckerer Cocktail, viel Spaß beim Schlürfen. (jb)
