“Besser kann man Punk nicht spielen” schwärmten wir im vergangenen Jahr, als Anti-Flag ihr Album “American Fall” veröffentlichten. Wir nannten es “das neue Meisterwerk der meisterhaften Polit-Punks aus Pittsburgh und das ist mehr Pop-Punk, als jedes andere ihrer Alben zuvor, ist musikalisch euphorisch, eingängig, mitreißend, phasenweise geradezu hemmungslos hymnisch.”

Doch das ist nicht alles, jetzt setzen Anti-Flag noch einen drauf und schnüren eine Tour-Paket, das schwer zu toppen sein wird. Denn wenn sie am 19. Oktober in die Fabrik kommen, dann werden sie von Silverstein, Cancer Bats und Worriers begleitet. Sensationell? Ja.

Um Worriers zu verstehen, empfehlen wir das Interview bei den lieben Mitschreibern von gaesteliste.de, hier, passen dazu auch das Video zu “The Possibility“. Bockt! Zwei Nummern lauter, deftiger, heftiger wird es dann mit den Cancer Bats , die erst im April und einfach so, ohne Ankündigung ihr neues Album “The Spark That Moves” raushauten. Und was ist das für ein Ding geworden, ein räudiger Bastard aus Hardcore, Metal, Sludge und Punk. Hier gibt es “Winterpeg“, direkt daneben “Headwound“. Und dann noch Silverstein, die “gerade erst im Logo waren“, die mit “Dead Reflection” ein noch immer tolles, aber nicht mehr komplett neues Album mitbringen und die mit Songs wie “Retrograde” den Abend noch besser machen, als er ohnehin schon wäre. Denn: Anti-Flag. Und besser als die kann man Punk nicht spielen. So! (mf)

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