Verrückt, wild und durchgeknallt, schräg, böse und wieder so, so, so gut! Die Viagra Boys haben ein neues Album am Start und das werden die einen kacke finden. Die anderen werden “Welfare Jazz” abfeiern. Die einen haben keine Ahnung. Die anderen haben Stil. Die Viagra Boys haben Stil. Unfasslich viel und unfasslich guten Stil. Album der Woche? Mindestens!

Was die Schweden hier ganz genau machen, ist unbeschreiblich. Denn wenn wir jetzt von Rock N Roll und Trompeten reden, von Lärm, Dreck, Fuzz, Soul und Punk, dann ist das was für die Fantasie, zeigt aber nicht, wie fantastisch die Viagra Boys sind.

Sicher, man kann hier Namen wie The Hives mit Keller und Garage vermischen, Jon Spencer nennen und man könnte auch noch eine Band wie Yello in den Ring werfen und auf den Song “Girls & Boys” verweisen. Man muss vielleicht Amy Taylor von Amyl And The Sniffers nennen, die bei “In Spite Of Ourselves” mitmacht und wer es als versoffenen Post-Punk mit Jazz, ja, Jazz, verkopftem Chaos (und “Creatures“)  und verstümmelter 80er Ästhetik beschreiben möchte, kann auch das tun. Trifft aber das Ganze nur zum kleinsten Teil. Denn das große Ganze … ist unbeschreiblich.

Zwölf Songs (plus ein Interlude) sind auf dem Album. Zu kaufen gibt es das gute Stück natürlich bei den Dixiejazz-Experten von Finest Vinyl. Das Beste daraus und noch viel mehr werden die Viagra Boys – Stand heute – am 25. Mai im Uebel & Gefährlich zelebrieren. Was wäre das geil, was würde das unbeschreiblich werden. (mf)

Share.

Comments are closed.