Der April macht was er will! – Nur ein dummer Spruch? Nicht, wenn wir uns anschauen, was uns listenHamburg diesen Montag alles so beschert:

Indiepop von J. Bernardt am 8. April im Nochtspeicher, den wir letzten Herbst schon beim Reeperbahn Festival in der Stadt zu Besuch hatten und der da vielleicht weniger durch Sympathiepunkte aber ganz klar mit tanzbaren Hits mit Ohrwurmcharakter überzeugt hat. Der Frontmann von Balthazar verpackt seine warme Stimme in groovende Beats und Synthies, dabei kann man nur schwer stillhalten.

Melancholische Chansons aus Schweden gibt es bei Sarah Klang am 11. April in der Nochtwache, die in der eher einsamen Kindheit an der finnischen Grenze genug Zeit für alte Filme, Mode und Musik hatte, woraus sich eine beeindruckende Persönlichkeit entwickelte. Klang verarbeitet ihre Traurigkeit in ihrer Musik und ist dabei vor allem eines: Echt. Und in der heutigen Welt der falschen Charaktere in diversen Kanälen des Social Media kann man davon gar nicht genug bekommen.

Am 12. April ist dann eine Band im Uebel & Gefährlich, die man auch als die Antithese des Deutschpop bezeichnet. Yukno machen allerdings schon irgendwie Deutschpop, nur halt nicht den, der tagein tagaus durch das Radio dudelt, sonst diese andere Sorte, die die Spaß macht und dabei aber auch noch wirklich gut ist.

In der zweiten Hälfte des Monats folgen mit Meadows (18. April, Nochtwache), This Is The Kit (20. April, Häkken) und Henry Green (25. April, Nochtwache) noch drei weitere ziemlich sehenswerte Konzerte, doch dazu bald mehr an dieser Stelle. (eh)

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