Jetzt haben wir den Salat. Danke, Jungs. Und nun? Wir nämlich neulich so: “De Staat? Ja klar, das ist doch diese … nein, die machen eher … oder … aber … ja … nein … Hilfe?” Und Sänger Torre Florim  dann so: “Es tut mir leid, aber wir können nichts anderes. Meiner Meinung nach ist das aber genau das, was wir tun müssen. Sonst wären wir eine todlangweilige Band.” Nun. Sie sind das Gegenteil davon. Mindestens. Und wir müssen jetzt über … nein, wir möchten! Wir müssen hier gar nichts, wir machen es wie De Staat. Wir machen was wir wollen. Jetzt ganz besonders.

Heute erscheint “Bubble Gum” und “Bubble Gum” ist … böse, hemmungslos, komplett zerstört und zerstörend, purer Unsinn, butterweich, Popmusik  mit dem Mega-Groove, auf die Fresse. Ein großer Spaß. Übertrieben viele 80er Synthesizer vögeln mit verdrehten Gitarren, mal wirre, mal lässige Raps mit obskuren Sound-Collagen und orientalischen Tönen, das Resultat klingt so destruktiv wie bombastisch, schief und gleichzeitig eingängig, richtig eingängig, wirklich eingängig, ist Elektro mit Punk, Big Beat mit Post Punk.

Und dabei kommt das Album tatsächlich selten albern, Deickind gehen anders, die Bloodhound Gang auch. De Staat ist der Shit, der alles verfickt, stampfend wie mit “Mona Lisa“, soulig wie mit “Fake It Till You Make It”, hiphoppig wie mit “Me Time”. technoid wie mit “Level Up” oder extra-ohrwürmig wie mit  “Kitty Kitty”. Und wem das nicht reicht, der hört sich auch noch “I’m Out Of Your Mind” und “Phoenix” an.

Uns reicht es. Wir sind durch. Glücklich. Und voller Vorfreude. Am 28. Februar präsentieren wir euch De Staat im Knust. Tickets bekommt ihr bei der Theaterkasse Schumacher, “Bubble Gum” bei unseren Freunden von Finest Vinyl. (mf)

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